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	<title>rationalpark.com &#187; Rationalpark</title>
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	<description>Verein für Philosophie und Kulturwissenschaften</description>
	<pubDate>Thu, 29 Sep 2011 10:33:10 +0000</pubDate>
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		<title>Neuerscheinung: Kleist zur Gewalt</title>
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		<pubDate>Tue, 28 Jun 2011 09:31:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rationalpark Direktion</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[News]]></category>

		<category><![CDATA[Rationalpark]]></category>

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		<category><![CDATA[kleist]]></category>

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		<description><![CDATA[Auch 200 Jahre nach seinem Tod im November 1811, hat das Werk des preußischen Dichters und Dramatikers nichts von seiner Intensität eingebüßt. Seine genuine Poetik des Radikalen zeigt sich besonders im Gewaltthema, das zweifelsohne zum ubiquitären Phänomen wird.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong><img class="alignleft size-full wp-image-1743" title="kleist" src="http://www.rationalpark.com/wp/wp-content/uploads/2011/06/kleist.jpg" alt="kleist" width="200" height="280" />Kleist zur Gewalt<br />
Transdisziplinäre Perspektiven</strong><br />
Gianluca Crepaldi, Andreas Kriwak, Thomas Pröll (Hg.)<br />
2011, <em>innsbruck</em> university press<br />
Edition Weltordnung - Religion - Gewalt, Band 8<br />
Broschiert, 216 Seiten, ISBN 978-3-902811-06-6 | EUR 18,90 (unverb. Preisempfehlung)</p>
<p>Zum Kleist-Jubiläumsjahr 2011 diskutiert dieser Band das Problem der Gewalt im und mit dem Werk Heinrich von Kleists durch transdisziplinäre Zugänge. Auch 200 Jahre nach seinem Tod im November 1811, hat das Werk des preußischen Dichters und Dramatikers nichts von seiner Intensität eingebüßt. Seine genuine Poetik des Radikalen zeigt sich besonders im Gewaltthema, das zweifelsohne zum ubiquitären Phänomen wird. Die Geschichten sind blutig, die Sprache brutal, aber niemals platt. Als Phänomenologe der Mannigfaltigkeit, ist Kleist bemüht, Gewalt kunstvoll auf unterschiedlichsten Ebenen zu reproduzieren. Sie tritt sowohl in der Getriebenheit des Einzelnen als auch zwischen Individuen in Erscheinung, in Liebe, Sexualität und Geschlechterkampf, innerfamilär oder in Familienfehden, gesellschaftlich und politisch, zwischen Bürgern und Eliten, innerhalb einer Volksgruppe oder zwischen den Völkern - und in Gestalt wütender Rachsucht reicht sie beinahe über das Diesseits hinaus: „Ich will nicht selig sein. Ich will in den untersten Grund der Hölle hinabfahren [...] und meine Rache, die ich hier nur unvollständig befriedigen konnte, wieder aufnehmen!&#8221;</p>
<p>Mit Beiträgen von Gianluca Crepaldi, Helmut Grugger, Andreas Kriwak, Monika Meister, Klaus Müller-Salget, Wolfgang Palaver, Thomas Pröll und Marion Tulka.</p>
<blockquote><p><strong>L I N K</strong></p>
<ul>
<li><a href="http://www.uibk.ac.at/iup/" target="_blank">Innsbruck University Press (iup)</a></li>
</ul>
</blockquote>
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		<title>Vortrag: &#8220;Informations(t)raum&#8221;</title>
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		<pubDate>Fri, 20 May 2011 16:43:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rationalpark Direktion</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[News]]></category>

		<category><![CDATA[Rationalpark]]></category>

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		<description><![CDATA[Im Rahmen der Ringvorlesung Medien und Minderheiten, die derzeit an der Universität Innsbruck abgehalten wird, findet am 26.05.2011 ein Vortrag von Werner Hanselitsch zum Thema Informations(t)raum statt.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-1719" title="Informations(t)raum" src="http://www.rationalpark.com/wp/wp-content/uploads/2011/05/informationstraum.jpg" alt="Informations(t)raum" width="175" height="135" />Im Rahmen der Ringvorlesung &#8220;Medien und Minderheiten&#8221;, die derzeit an der Universität Innsbruck abgehalten wird, findet am 26.05.2011 ein Vortrag von Werner Hanselitsch zum Thema &#8220;Informations(t)raum&#8221; statt. Wir freuen uns auf zahlreiches Erscheinen!</p>
<p>Hier noch schnell ein kurzer thematischer Einblick für alle, die einen ersten Vorgeschmack bekommen wollen: &#8220;Im Unterschied zu Neuigkeiten, die bekanntlich den Empfänger derselben verunsichern, tragen Informationen dazu bei, den Menschen in seinem „In-der-Welt-sein&#8221; zu stabilisieren und zu festigen. Doch wie kommt Frau oder Mann zu Informationen? Im Folgenden wird versucht, diese Frage anhand unterschiedlicher historischer Situationen zu beantworten. Um dabei einen brauchbaren Vergleich ermitteln zu können, werden die jeweiligen Informationsstrukturen unter dem Gesichtspunkt von privat und öffentlich bzw. innen und außen beleuchtet. Je näher man dabei aber unserer gegenwärtigen Situation rückt, desto weniger sinnvoll ist diese Unterscheidung  - das Netzwerk lässt lediglich an seiner Peripherie noch derartige Trennungen zu. Wie lässt sich eine derartige Gesellschaftsform adäquat beschreiben und was könnte unsere Technik können? Diese Fragen sollen zumindest andeutungsweise beantwortet werden.&#8221;</p>
<blockquote><p><strong>I N F O</strong></p>
<ul>
<li><strong>Datum</strong>: 26.05.2011</li>
<li><strong>Zeit</strong>: 18:00 bis 19:30</li>
<li><strong>Ort</strong>: Hörsaal 5, Universität Innsbruck, Innrain 52</li>
</ul>
</blockquote>
]]></content:encoded>
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		</item>
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		<title>&#8220;Franz Boas&#8221;, die Zweite!</title>
		<link>http://www.rationalpark.com/wp/2011/04/franz-boas-die-zweite/</link>
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		<pubDate>Wed, 06 Apr 2011 16:54:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rationalpark Direktion</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[News]]></category>

		<category><![CDATA[Rationalpark]]></category>

		<category><![CDATA[anthropologie]]></category>

		<category><![CDATA[anthropos]]></category>

		<category><![CDATA[neuauflage]]></category>

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		<description><![CDATA[Dafür kommt sogar Hamats'a aus einem geheimen Raum! Mit Freude dürfen wir verkünden, dass der von Friedrich Pöhl und Bernhard Tilg herausgegebene Sammelband zu Franz Boas - dem Godfather of American Anthropology - hervorragenden Anklang gefunden hat: Derzeit geht gerade die 2. Auflage in Produktion und wird in wenigen Wochen erscheinen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-1689" title="Franz Boas: Hamats'a coming out of a secret room" src="http://www.rationalpark.com/wp/wp-content/uploads/2011/04/boas2te.jpg" alt="Franz Boas: Hamats'a coming out of a secret room" width="175" height="135" />Dafür kommt sogar Hamats&#8217;a aus einem geheimen Raum!* Mit Freude dürfen wir verkünden, dass der von Friedrich Pöhl und Bernhard Tilg herausgegebene Sammelband zu Franz Boas - dem &#8220;Godfather of American Anthropology&#8221; - hervorragenden Anklang gefunden hat: Derzeit geht gerade die 2. Auflage in Produktion und wird in wenigen Wochen erscheinen. &#8220;<a href="http://lit-verlag.de/isbn/3-643-50003-8" target="_blank">Franz Boas - Kultur, Sprache, Rasse</a>&#8221; wird jedoch nicht einfach reproduziert. Für die neue Auflage konnte auch Jutta Zimmermann, ihres Zeichens Professorin für Nordamerikastudien und Leiterin des Zentrums für Nordamerikastudien an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel, gewonnen werden.</p>
<p>In<em> Literatur als Interdiskurs: Franz Boas und die ethnographische Literatur der Zora Neale Hurston</em> zeigt Jutta Zimmermann auf, wie Hurston durch das Studium der Anthropologie bei Franz Boas eine Bewusstheit für die Komplexität und Kreativität der afroamerikanischen Kultur entwickelte und sich der wissenschaftlichen Analyse ihrer eigenen Kultur widmete.</p>
<p>Wer sich die Zeit bis zum Erscheinen verkürzen möchte, dem sei folgende, von Erich Kasten verfasste Rezension empfohlen, welche in <em>Anthropos 105.2010/2</em> erschienen ist und die wir mit freundlicher Genehmigung hier wiedergeben dürfen:</p>
<p>&#8220;Das vorliegende Buch enthält eine Reihe von Beiträgen, von denen einige bereits anderswo erschienen sind, wogegen andere anlässlich der Feiern zu Franz Boas’ 150stem Geburtstag in seiner Heimatstadt Minden sowie an der Universität Bielefeld im Jahr 2008 verfasst wurden. Zuvor hatten sich die Herausgeber dieses Bandes im Rahmen eines Stipendiums der American Philosophical Society in Philadelphia intensiv mit dem dort verwahrten Nachlass von Franz Boas auseinandergesetzt. Wie die meisten, die sich bislang mit jenem bedeutenden Mitbegründer der modernen Kulturanthropologie näher beschäftigt hatten, spürten auch sie die besondere Faszination, das wissenschaftlicheWerk dieses vor allem auch gesellschaftlich und politisch engagierten Forschers vor dem Hintergrund seiner besonderen Biographie zu sehen. Anlass zu diesem Band war für die Herausgeber unter anderem die offensichtliche geringe Beachtung, die das Werk von Franz Boas bei uns erfährt, wogegen er – wie Ludger Müller-Wille in seinem Beitrag näher ausführt – besonders auch für die neuere arktische Ethnologie maßgebliche Grundlagen schuf und zuletzt im Rahmen des Jesup-2-Forschungsprogramms (1997–2002) an Aktualität gewann.</p>
<p>In der Einleitung fasst Friedrich Pöhl einige der wesentlichen Themen zusammen, die in den folgenden Beiträgen näher ausgeführt werden. Wichtig war für Boas offenbar Zeit seines Lebens in den USA die Auseinandersetzung mit dem Patriotismus, zu dem er sich im Hinblick auf seine deutsche Herkunft zunächst bekannte und von dem er sich schließlich während der 30er Jahre zu distanzieren hatte; doch bereits 1914 erkannte Boas die Gefahr eines “falschen” Patriotismus, welcher – im Gegensatz zu dem von ihm vertretenen Kulturrelativismus – der eigenen Gruppe eine besondere Bedeutung gegenüber anderen zukommen lässt (6). Angesichts der Aufmerksamkeit, die das Werk der Humboldt-Brüder gegenwärtig in Berlin erfährt, sei erwähnt, dass sich Boas bei der von ihm betonten Affinität von Sprache und Denken auf das Werk Wilhelm von Humboldts beruft, der sich bereits über 100 Jahre zuvor mit ähnlicher Herangehensweise dem Studium von Sprachen gewidmet hatte (13).</p>
<p>Roland Girtler geht in dem folgenden Beitrag “Franz Boas – Burschenschafter und Schwiegersohn eines österreichischen Revolutionärs von 1848” vor allem der bereits aufgeworfenen Frage weiter nach, was für Boas die Grundlagen seines Deutschtums gewesen sein mochten. Für ihn war in seinen eigenen Worten “ein deutsches Haus prägend, in dem die Ideale der Revolution von 1848 lebendig waren” (31). So bewahrt Boas selbst 1940 seine “Liebe zu Deutschland”, wie er schreibt, “in der Überzeugung, dass sich der Wahnsinn, der sich des Volkes bemächtigt hat, nicht dauern kann” (37).</p>
<p>Ludger Müller-Wille kann auf Grund seiner eigenen langjährigen Forschungen in der amerikanischen Arktis besonders zutreffend den bleibenden Beitrag des Werks von Franz Boas nicht nur für die Wissenschaft, sondern auch für die dort lebenden Inuit erfassen. Er hebt unter anderem die von Boas aufgezeichneten mündlichen Überlieferungen hervor, die “heute von den Inuit als kulturhistorische Quelle zur Weiterentwicklung der eigenen Kultur und Sprache genutzt werden” (50).</p>
<p>Anschließend geht Friedrich Pöhl der wichtigen Frage nach, wie sich der von Boas immer wieder postulierte ethische Anspruch in seinen eigenen Feldforschungsmethoden niederschlägt, die ansonsten – und wie zuvor bereits Ludger Müller-Wille hervorhob – für die damalige Zeit in vielem richtungweisend waren. Die überaus interessante und facettenreiche Debatte kann hier leider nicht in all ihren Einzelheiten wiedergegeben werden. Festzustellen ist Boas’ bisweilen gewisse akademische Arroganz in Konfliktsituationen gegenüber anderen (59), der offen bekannte Einsatz von “tricks”, um an gewünschtes Material zu gelangen (59), die heimliche Entfernung von Schädeln von Bestattungsplätzen bei den Indianern der Nordwestküste, obwohl diese für indigene Gemeinschaften eine wichtige religiöse Bedeutung besaßen und bis heute besitzen (62ff.). Unter dem Deckmantel des damaligen ethnologischen Dogmas, “retten, was zu retten ist” (67), konnte Boas hier eigene und offen dargelegte finanzielle Interessen rechtfertigen, wonach sich gute Erlöse aus dem Verkauf von seinerzeit zu Rassenforschungen stark nachgefragten Schädeln erzielen ließen. Diese Einnahmequelle schien ihm so wichtig zu sein, dass er sie sogar gegen den Widerstand von Missionaren zu verteidigen versuchte, die sich in dieser Frage schützend vor die Indianer stellten. Bei wissenschaftlich eher unbedarften Sammlern früherer Zeiten erscheint ein fragwürdiger Umgang mit religiösen Gegenständen nicht weiter verwunderlich, da sie mangels Wissens die eigentliche Bedeutung der Objekte oft nicht erfassen oder nachempfinden konnten (E. Kasten, Schamanen. Sibirische Weltbilder – westliche Gegenwelten. In: E. Kasten [Hrsg.], Schamanen Sibiriens. Magier, Mittler, Heiler. Berlin 2009: 24f.). Anders jedoch Boas, der nicht nur um deren zentrale Rolle in den jeweiligen indigenen Gemeinschaften so gut wie kaum ein anderer wusste und der beharrlich hohe ethische Ansprüche formulierte und selber ausgeprägtes soziales und politisches Engagement (s. u.) zeigte. Doch nahezu jeder Ethnologe hat bis heute bei seinen Feldforschungen mit dem Problem oder dem Trauma zu kämpfen, sein (wissenschaftliches) Eigeninteresse mit “politischer Korrektheit” in Einklang zu bringen, wo vorgefundene Bedingungen bisweilen eigenen Zielen im Wege stehen – oder es sogar auf solche Weise besonders geschickt zu kaschieren. Zumindest Boas gelang dies offenbar, indem er vorgab und vermutlich davon überzeugt war, es letztlich für die Wissenschaft zu tun.</p>
<p>George Lang hebt am Beispiel des Chinook Jargons, einer Kontaktsprache an der Nordwestküste, Franz Boas’ einzigartiges ethnopoetisches Vermächtnis hervor, auf Grund des besonderen Feingefühls, das er bei der Aufzeichnung von Texten und Gesängen an den Tag legte. Auch wenn Boas vermutlich nicht alle literarischen Implikationen der aufgezeichneten Mythen seines Informanten Q’ilti auf Grund bestimmter Einschränkungen (M. Dürr, Die Suche nach “Authentizität”. Texte und Sprachen bei Franz Boas. In: Dürr et al. [Hrsg.], Franz Boas. Ethnologe, Anthropologe, Sprachwissenschaftler. Ein Wegbereiter der modernen Wissenschaft vom Menschen. Berlin 1992: 103–124) vollständig erfassen konnte (92), sollte das den Wert dieser Arbeiten vor dem Hintergrund damaliger Forschungsmethoden und ethnolinguistischer Ansätze nicht schmälern. Hervorzuheben ist weiterhin, dass Boas zu den seinerzeit wenigen gehörte, die sich der Erforschung einer Kontaktsprache widmeten, zumal dies nicht dem damaligen Credo der “Salvage Ethnology” entsprach, wonach “‘uncontaminated’ artefacts as opposed to ‘articles of the acculturated arts’” der Vorzug zu geben sei (D. Cole, Franz Boas. The Early Years. Vancouver 1999: 91f.).</p>
<p>In dem Beitrag “Gegen den Strom der Zeit” stellt Bernhard Tilg die Rolle von Boas als die eines Antirassisten und politischen Aktivisten heraus. Gegen den vorherrschenden Mainstream seiner Zeit entwickelte er die Anthropologie und Ethnologie aus einem antirassistischen und evolutions-kritischen Ansatz heraus, der das Kriterium der Rasse für die wissenschaftliche Erforschung anderer Kulturen für hinfällig erklärt (98). Es ist aufschlussreich zu erfahren, wie Boas durch sein politisches Engagement vor allem in seinem Eintreten für die Rechte von Afroamerikanern ins Visier des FBI geriet und noch bis kurz vor seinem Tode dahingehend verhört wurde (108).</p>
<p>Boas “Location within the Afro-American Struggle” ist der Titel des in englischer Sprache verfassten Beitrags von Lee D. Baker. Boas prangerte schon früh gesellschaftliche Diskriminierung auf Grund von ethnischer und sozialer Zugehörigkeit an, wie sie in den USA zur damaligen Zeit durch Fortschrittsideologie und Sozialdarwinismus vielfach wissenschaftlich zu untermauern versucht wurde (111). Boas nahm offen Partei für eine der beiden unter sich zerstrittenen afroamerikanischen Interessengruppen, welche dieses Anliegen konsequenter vertrat, und zwar die um deren Wortführer W. E. B. Du Bois, was ihn jedoch auf Distanz zu dem gemäßigteren Flügel um Booker T. Washington brachte. Baker vermutet bei Boas eine gewisse Naivität, indem er sich offenbar der Komplexität jener Rivalitäten nicht vollständig bewusst war und dadurch die Unterstützung finanzstarker Kreise um Andrew Carnegie für seine Programme einbüßte, die wiederum hinter Booker T. Washington standen (119). Durch deren Allianzen mit einflussreichen Medienvertretern der damaligen Zeit wie Richard Watson Gilder fanden Boas’ Artikel zu dieser Frage kaum Eingang in die populäre Presse, womit sein Einfluss auf die öffentlicheMeinung hierzu zunächst (zu Beginn des 20. Jhs) beschränkt blieb (122). Dieser zeigte sich erst langfristig, durch den Paradigmenwechsel in der Rassenfrage, den die Schule von ihm an der Columbia University ausgebildeter Kulturanthropologen in Wissenschaft und Öffentlichkeit einleitete bzw. weiterführte (122). Schließlich bildeten die Arbeiten von Du Bois und Boas vermutlich auch eine wichtige Grundlage für Gunnar Myrdals epochales Werk “An American Dilemma” aus dem Jahr 1944 (126).</p>
<p>Zum Abschluss geht Jürgen Langenkämper in seinem Beitrag “Ich fürchte nur, wir verstehen einander nicht” der Frage nach, was Boas dazu bewegte, u. a. durch seinen offenen Brief an den Reichspräsidenten Paul von Hindenburg vom 27.März 1933, schon früh so überzeugt und explizit Stellung gegen den Nationalsozialismus zu beziehen. Sehr aufschlussreich erweist sich hier das Studium seiner umfangreichen Korrespondenz, durch die er sich – neben anfangs noch regelmäßigen jährlichen Besuchen in der Heimat – über die bedrohlichen Entwicklungen und zunehmenden Repressionen vor allem gegenüber deutsch-jüdischen Wissenschaftlern auf dem Laufenden hielt. Enttäuschend stellte er fest, wie ehemalige Bundesbrüder sich von ihm abwandten, wogegen andere ihm – im Rahmen des Möglichen – die Treue hielten. Beeindruckend ist Boas’ Bereitschaft, mit der er sich den vielen Hilfsgesuchen seiner dortigen Kollegen widmete, die das Land zu verlassen und nach einer neuen Existenz im Ausland zu suchen hatten.</p>
<p>Insgesamt fasst das lesenswerte Buch viel von dem  zusammen, was in den letzten Jahren vor allem in Amerika zu Franz Boas geschrieben worden ist, und bietet zusätzliche aufschlussreiche Einblicke in sein Leben und Werk.</p>
<p style="text-align: right;">Erich Kasten&#8221;</p>
<p>* Franz Boas posiert für die Kamera. Text auf der Rückseite des Bildes: U.S.N.M. Rept. (1895) Plate 29 &#8220;Hamats&#8217;a coming out of secret room,&#8221; &amp; &#8220;Kwakiutl Indian ceremony for expelling cannibals.&#8221; Referenz: Negative MNH 8300, National Anthropological Archives, Smithsonian Institution.</p>
<blockquote><p><strong>L I N K S</strong></p>
<ul>
<li><a href="http://lit-verlag.de/isbn/3-643-50003-8" target="_blank">&#8220;Franz Boas&#8221; - Friedrich Pöhl, Bernhard Tilg (Hg.) beim LIT-Verlag</a></li>
<li><a href="http://www.anthropos.eu/anthropos/journal/previous-issues/105-2.php" target="_blank">Anthropos 105.2010/2</a></li>
</ul>
</blockquote>
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		</item>
		<item>
		<title>Neuerscheinung: Emotionen im deutschen Schlager 1930-1949</title>
		<link>http://www.rationalpark.com/wp/2011/03/neuerscheinung-emotionen-im-deutschen-schlager-1930-1949/</link>
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		<pubDate>Wed, 23 Mar 2011 10:21:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rationalpark Direktion</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[News]]></category>

		<category><![CDATA[Rationalpark]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Rationalpark-Crew war wieder einmal fleissig: Annegret Waldner hat sich in ihrem aktuellen Buch dem deutschen Schlager und dessen Wirkung in einer Zeit radikalen gesellschaftlichen Umbruchs gewidmet.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-1673" title="Emotionen im deutschen Schlager 1930-1949" src="http://www.rationalpark.com/wp/wp-content/uploads/2011/03/schlager.jpg" alt="Emotionen im deutschen Schlager 1930-1949" width="200" height="280" />Die Rationalpark-Crew war wieder einmal fleissig: Annegret Waldner hat sich in ihrem aktuellen Buch dem deutschen Schlager und dessen Wirkung in einer Zeit radikalen gesellschaftlichen Umbruchs gewidmet.</p>
<p><strong>EMOTIONEN IM DEUTSCHEN SCHLAGER 1930-1949</strong><br />
Annegret Waldner<br />
Studienverlag, 2011<br />
Innsbrucker Schriften zur Europäischen Ethnologie und Kulturanalyse, Band 1 (Herausgeber: Fach Europäische Ethnologie am Institut für Geschichtswissenschaft und Europäische Ethnologie)<br />
Kartoniert, 206 Seiten, ISBN 978-3-7065-4772-7 | EUR 32,90 (unverb. Preisempfehlung)</p>
<p>&#8220;Wie sich der Alltag mit seinen Eindrücken, sozialen Bindungen und emotionalen Haltungen im populären Kulturprodukt des Schlagers widerspiegelt, analysiert Annegret Waldner in diesem Band. Sie untersucht dabei nicht nur die musikalische Gestaltung, sondern geht auch auf das Widerständige dieser Textgattung ein. Eingebettet in Theorien und Methoden einer kulturwissenschaftlichen Medientextanalyse stellt die Autorin die Geschichte der populären Kultur, des Schlagers von den 1930er Jahren der Weimarer Republik bis 1949 und der Medien des Schlagers - Grammophon, Radio, Tonfilm, Heftchen- und Notenliteratur - dar. Die verschiedenen Gefühlswelten und Werthaltungen als sowohl singulär wie auch periodisch auftretende Parameter werden quantitativ und qualitativ mittels einer am Text orientierten hermeneutischen Zugangsweise analysiert, in ihrer zeitlichen Abfolge dargestellt und medientextintern verglichen. Der Schlager unterlag von 1930 bis zur Restaurationsphase nach dem Zweiten Weltkrieg einer zensurierenden Beeinflussung, die an den unterschiedlichen Rezeptionsangeboten sichtbar wird. Er gibt Hinweise auf kulturelle und soziale Veränderungen und damit verbundene Wechsel von Einstellungen und Normen, teilt den Rezipientinnen und Rezipienten solche Umbrüche mit und bringt sich mit seinem diskursiven Charakter aktiv in diese Bewegungsprozesse ein. So ist der Schlager als alltagskulturelles Moment zu verstehen, als flüchtiger, selbstverständlicher Teil des täglichen Lebens, der den Hörerinnen und Hörern diesen Alltag &#8220;selbst verständlich&#8221; zu machen wusste.&#8221;</p>
<blockquote><p><strong>L I N K S</strong></p>
<ul>
<li><a href="http://studienverlag.at/page.cfm?vpath=buecher/buchdetail&amp;titnr=4772" target="_blank">Studienverlag</a></li>
<li><a href="http://www.amazon.de/Emotionen-im-Deutschen-Schlager-1930-1949/dp/3706547724/ref=sr_1_1?ie=UTF8&amp;qid=1300875158&amp;sr=8-1" target="_blank">Amazon.de</a></li>
</ul>
</blockquote>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Neuerscheinung: Lust im Spiegel von Literatur, Philsophie und Psychoanalyse</title>
		<link>http://www.rationalpark.com/wp/2010/10/neuerscheinung-lust-im-spiegel-von-literatur-philsophie-und-psychoanalyse/</link>
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		<pubDate>Mon, 11 Oct 2010 06:00:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rationalpark Direktion</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[News]]></category>

		<category><![CDATA[Rationalpark]]></category>

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		<description><![CDATA[Soeben ist ein neuer Sammelband erschienen, den wir nicht vorenthalten möchten. Die beiden Rationalpark-Mitglieder Gianluca Crepaldi und  Andreas Kriwak haben ein Werk herausgegeben, das die "Lust" einer umfassenden Betrachtung unterzieht.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-1478" title="lust" src="http://www.rationalpark.com/wp/wp-content/uploads/2010/10/lust.jpg" alt="lust" width="200" height="280" />Soeben ist ein neuer Sammelband erschienen, den wir nicht vorenthalten möchten. Die beiden Rationalpark-Mitglieder Gianluca Crepaldi und  Andreas Kriwak haben mit einem weiteren Mitstreiter ein Werk herausgegeben, das die &#8220;Lust&#8221; einer umfassenden Betrachtung unterzieht.</p>
<p><strong>LUST IM SPIEGEL VON LITERATUR, PHILOSOPHIE UND PSYCHOANALYSE</strong><br />
Gianluca Crepaldi, Andreas Kriwak, Simon Zangerle (Hg.)<br />
<em>innsbruck</em> university press (iup), 2010<br />
Broschiert, 158 Seiten, ISBN 978-3-902719-55-3 | EUR 21,90 (unverb. Preisempfehlung)</p>
<p>&#8220;Wie kaum ein zweiter ist der Begriff &#8220;Lust&#8221; der Sphäre des Intimen und  Individuellen vorbehalten, obwohl damit auf eine existentielle Dimension  (zwischen)menschlicher Erfahrung verwiesen wird. Daneben erschwert eine  diffuse Verwendung des Wortes in unterschiedlichsten lebensweltlichen  Kontexten das Vorhaben einer theoretischen Auseinandersetzung. Gerade in  (post)modernen Zeiten, gerade dort, wo der Hedonismus hochgehalten  wird, herrscht Verwirrung um die Lust. Die in diesem Band versammelten  AutorInnen nähern sich dem Thema mit Hilfe der Psychoanalyse bzw.  bedeutsamer literarischer und philosophischer Texte. In  wissenschaftlichen Erörterungen und Essays wollen sie ihre Leserschaft  an der Lust des Nachdenkens über &#8220;Lust&#8221; teilhaben lassen. Die  vielfältigen und originellen Zugänge, mit denen die VerfasserInnen sich  ihre jeweilige Literatur zu eigen machen, spiegeln zugleich die  differenzierte, wenn nicht fragmentierte Wirklichkeit subjektiven  Lusterlebens wider.&#8221;</p>
<blockquote><p><strong>L I N K S<br />
</strong></p>
<ul>
<li><a href="http://www.uibk.ac.at/iup/wop.html" target="_blank">Verlag - innsbruck university press</a></li>
<li><a href="http://www.amazon.de/Lust-Spiegel-Literatur-Philosophie-Psychoanalyse/dp/3902719559/ref=sr_1_10?ie=UTF8&amp;s=books&amp;qid=1285845881&amp;sr=8-10" target="_blank">Amazon.de</a></li>
</ul>
</blockquote>
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		<item>
		<title>Vier Jahre Rationalpark</title>
		<link>http://www.rationalpark.com/wp/2010/02/vier-jahre-rationalpark/</link>
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		<pubDate>Sat, 06 Feb 2010 16:53:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rationalpark Direktion</dc:creator>
		
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		<description><![CDATA[Interdisziplinäre Forschung ist nach wie vor ein Nischenthema an den heimischen Universitäten. Der Rationalpark trat an, dies zu verändern. Die Bilanz ist eindrucksvoll und wurde bei der Geburtstagsfeier einer breiten Öffentlichkeit präsentiert.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="size-full wp-image-1169 alignleft" title="Flyer Buchpräsentation" src="http://www.rationalpark.com/wp/wp-content/uploads/2010/02/buch2010.jpg" alt="Flyer Buchpräsentation" width="175" height="135" />Interdisziplinäre Forschung ist nach wie vor ein Nischenthema an den heimischen Universitäten. Der Rationalpark trat an, dies zu verändern. Die Bilanz ist eindrucksvoll und wurde bei der Geburtstagsfeier einer breiten Öffentlichkeit präsentiert.</p>
<div class="captionright"><img class="alignleft size-full wp-image-1180" title="M. Kraml präsentierte das neueste Dossier" src="http://www.rationalpark.com/wp/wp-content/uploads/2010/02/buch2010_kraml.jpg" alt="M. Kraml präsentierte das neueste Dossier" width="280" height="200" />
<p>M. Kraml präsentierte das neueste Dossier</p>
</div>
<p>Vier Jahre nach seiner Gründung hat sich der &#8220;Verein für Philosophie und Kulturwissenschaften&#8221; längst als Fixpunkt in der interdisziplinären Wissenschaftsszene etabliert. ForscherInnen aus so unterschiedlichen Bereichen wie etwa Philosophie, Ethnologie, Geschichts-, Literatur-, Medien- und Rechtswissenschaften stellen sich im Rationalpark der Herausforderung, über ihren Tellerrand zu blicken und gemeinsam Denkanstöße zu liefern, die weit über ihr Alltagsgeschäft hinausgehen.</p>
<p>Am Freitag, den 29. Jänner 2010, feierte der Verein im Innsbrucker artdepot Geburtstag und präsentierte den rund 70 Gästen die jüngsten Veröffentlichungen. Neben dem jährlich erscheinenden Sammelband, der 2009 unter dem Motto &#8220;<a href="http://www.rationalpark.com/wp/2009/10/dossier-2009-urspruenge-und-anfaenge/" target="_self">Ursprünge und Anfänge</a>&#8221; (Lit-Verlag 2009) stand, stellte der Philosoph Werner Hanselitsch sein jüngstes Buch &#8220;<a href="http://www.rationalpark.com/wp/2009/10/seele-tod-und-jenseits/" target="_self">Seele, Tod und Jenseits</a>&#8221; (Lit-Verlag 2009) vor.</p>
<div class="captionleft"><img class="alignright size-full wp-image-1192" title="Für's Publikum: Neue Perspektiven." src="http://www.rationalpark.com/wp/wp-content/uploads/2010/02/buch2010_perspektiven.jpg" alt="Für's Publikum: Neue Perspektiven." width="280" height="200" />
<p>Für&#8217;s Publikum: Neue Perspektiven.</p>
</div>
<p>Die Bilanz des Vereins kann sich sehen lassen: Drei Sammelbände sind bisher erschienen, dazu mehrere Monographien und eine Reihe von Onlinebeiträgen, die sich unter anderem so unterschiedlichen Themen wie Wissenschaftstheorie, Wirtschaftswissenschaft und Friedensforschung widmen. &#8220;Der Rationalpark ist zu einem Hort der Interdisziplinarität geworden&#8221;, sagt Thomas Gimesi, neben Werner Hanselitsch einer der beiden Gründer des Vereins. &#8220;Wir wollen jungen und alten Forschern die Möglichkeit bieten, ihr gewohntes Terrain zu verlassen und sich neuen Bereichen zu öffnen&#8221;, erklärt Gimesi die Intention des Vereins.</p>
<div class="captionright"><img class="alignright size-full wp-image-1173" title="Freude bei den Herausgebern" src="http://www.rationalpark.com/wp/wp-content/uploads/2010/02/buch2010_gimesi_hanselitsch.jpg" alt="Freude bei den Herausgebern" width="280" height="200" />
<p>Freude bei den Herausgebern</p>
</div>
<p>&#8220;Es ist keine Anleitung, wie man mit dem Tod umzugehen hat, sondern eher ein perspektivloses Buch&#8221;, begann Hanselitsch die Präsentation von &#8220;Seele, Tod und Jenseits&#8221; und stellte die Frage, &#8220;wann ist denn ein Mensch wirklich tot?&#8221; Was leicht zu beantworten scheint, wird durch ein gelungenes Abschweifen in alte, fremde Kulturen zu einem spannenden und nachdenklichen Gedankenspiel.</p>
<p>Für 2010 hat sich der Rationalpark wieder viel vorgenommen. Der Sammelband steht in diesem Jahr unter dem Motto &#8220;Geben, Nehmen, Tauschen&#8221; - in Zeiten der Wirtschaftskrise ein brisantes Thema. Zusätzlich soll Wien als zweiter Standort neben Innsbruck aufgebaut werden. Für Herbst sind wieder einige Veranstaltungen des Vereins geplant, wie zum Beispiel ein Philosophy Slam.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Buchpräsentation - &#8220;Über die Grenze&#8221; &#038; &#8220;Franz Boas&#8221;</title>
		<link>http://www.rationalpark.com/wp/2009/04/buchpraesentation-ueber-die-grenze-franz-boas/</link>
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		<pubDate>Thu, 23 Apr 2009 17:46:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rationalpark Direktion</dc:creator>
		
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		<description><![CDATA[Die Direktion des Rationalparks freut sich, Ihnen im Namen von F. Pöhl, B. Tilg, W. Hanselitsch und T. Gimesi eine gemeinsame Buchpräsentation anzukündigen. Vorgestellt werden unsere jüngsten Publikationen "Franz Boas - Kultur, Sprache, Rasse" sowie "Über die Grenze".]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-844" title="ueber_boas" src="http://www.rationalpark.com/wp/wp-content/uploads/2009/04/ueber_boas.jpg" alt="ueber_boas" width="280" height="200" />Die Direktion des Rationalparks freut sich, Ihnen im Namen von F. Pöhl, B. Tilg, W. Hanselitsch und T. Gimesi eine gemeinsame Buchpräsentation anzukündigen. Vorgestellt werden unsere jüngsten Publikationen:</p>
<p>&#8220;<a href="http://www.lit-verlag.de/isbn/3-643-50003-8" target="_blank">Franz Boas - Kultur, Sprache, Rasse</a>&#8221; sowie<br />
&#8220;<a href="http://www.litverlag.de/isbn/3-8258-1918-7" target="_blank">Über die Grenze</a>&#8220;.</p>
<p>Stattfinden wird die Präsentation am</p>
<p>Freitag, dem <strong>24. April 2009</strong> in der<br />
<strong>Claudiana</strong>, Herzog-Friedrich-Straße 3, Innsbruck um<br />
<strong>17:00</strong></p>
<p>Mit freundlicher Unterstützung von:</p>
<p><em>Forschungsschwerpunkt &#8220;Kulturen in Kontakt&#8221;</em>, Universität Innsbruck<br />
<em>Schnittstelle Kultur</em>, Philosophisch-Historische Fakultät, Universität Innsbruck<br />
<em>Kanadazentrum</em>, Universität Innsbruck<br />
<em>Botschaft des Staates Kanada</em><br />
<em>Rationalpark</em> | Association for Philosophy and Cultural Studies</p>
<p>Wir hoffen auf Ihr reges Kommen und freuen uns auf einen netten Abend!</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Generalversammlung 2009</title>
		<link>http://www.rationalpark.com/wp/2009/02/generalversammlung-2009/</link>
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		<pubDate>Wed, 11 Feb 2009 16:45:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rationalpark Direktion</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[News]]></category>

		<category><![CDATA[Rationalpark]]></category>

		<category><![CDATA[generalversammlung]]></category>

		<category><![CDATA[innsbruck]]></category>

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		<description><![CDATA[Am 9. Februar fand in den Räumlichkeiten des Stadtcafé in Innsbruck die jährliche Generalversammlung der Rationalparks statt. Erfreulich war, dass trotz einiger verkehrstechnischer und sonstiger Hemmnisse der größte Teil der Belegschaft sich die Zeit nehmen konnte, um den aktuellen Stand laufender Projekte zu erfahren, zukünftige zu diskutieren und den Vorstand mit Lob zu überschütten.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Am 9. Februar fand in den Räumlichkeiten des Stadtcafé in Innsbruck die jährliche Generalversammlung der Rationalparks statt. Erfreulich war, dass trotz einiger verkehrstechnischer und sonstiger Hemmnisse der größte Teil der Belegschaft sich die Zeit nehmen konnte, um den aktuellen Stand laufender Projekte zu erfahren, zukünftige zu diskutieren und den Vorstand mit Lob zu überschütten.</p>
<div class="captionleft"><img src="http://www.rationalpark.com/wp/wp-content/uploads/2009/02/versammlung2009_01.jpg" alt="Martin, Werner und Andreas" />
<p>Martin, Werner und Andreas</p>
</div>
<p>Letzteres bezog sich u.a. auf die Veröffentlichung des neuesten Sammelbandes &#8220;Über die Grenze&#8221;, der demnächst über die Ladentische gehen wird. Wer gedacht hat, man begnügte sich mit bereits Erreichtem, der wurde eines besseren belehrt: Die Anmeldungen für das nächste Dossier wurden akribisch vermerkt und werden demnächst auf der Website bekannt gegeben. G. Crepaldi und V. Fill erklärten sich des Weiteren bereit, sämtliche online stehenden Texte einzulesen. Dem Rationalpark-PodCast steht somit nichts mehr im Wege. Das macht nicht nur unglaublich was her, sondern will zudem sehbehinderten Menschen die Möglichkeit erschließen, den Geschehnissen im Rationalpark ebenfalls aufmerksam folgen zu können.</p>
<p>Die bisher einzig zum Download stehenden <em>Occasional Papers</em> sowie die Jahrbücher befinden sich derzeit in Überarbeitung und werden in Kürze ebenfalls in gedruckter Form zur Verfügung stehen - mittels Amazon als <em>Books on Demand</em>. Wann dies möglich ist, wird selbstverständlich hier verkündet. Eines darf allerdings jetzt schon verraten werden: In den kommenden Monaten ist eine offizielle Buchpräsentation geplant, wo die bisherigen Veröffentlichungen feilgeboten werden und sich die Gelegenheit ergibt, dass sowohl Vereinsmitglieder als auch GastautorInnen einem thematischen Austausch frönen können.
<div class="captionleft"><img src="http://www.rationalpark.com/wp/wp-content/uploads/2009/02/versammmlung2009_02.jpg" alt="Thomas, Gianni, Victoria und Thomas" />
<p>Thomas, Gianluca, Victoria und Thomas</p>
</div>
<p>Bei gegebener Fülle an Vorhaben möchte sich die Direktion schon im Vorhinein für die aktive Mitarbeit aller Beteiligten bedanken und hofft, dass das bisher gemeinsam Erreichte ein zufriedenes Lächeln hervorzuzaubern vermag. Ebenfalls ergehen beste Wünsche an diejenigen in fernen Landen und schwierigen Lebensumständen, die wir in unserem geistigen Refugium vermissen.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Ehrenmitglied des Rationalparks</title>
		<link>http://www.rationalpark.com/wp/2008/03/ehrenmitglied-des-rationalparks/</link>
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		<pubDate>Mon, 31 Mar 2008 20:38:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rationalpark Direktion</dc:creator>
		
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		<category><![CDATA[Rationalpark]]></category>

		<category><![CDATA[braun]]></category>

		<category><![CDATA[ehrenmitglied]]></category>

		<category><![CDATA[innsbruck]]></category>

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		<description><![CDATA[Bisweilen bedarf es eines symbolischen Aktes um diejenigen zu würdigen, die -  vielleicht unbewusst - großen Einfluss auf unser Schaffen genommen haben. Am 31. März fand aus diesem Grund die feierliche Aufnahme Bernhard Brauns in den Rationalpark statt.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="captionleft"><img src="http://www.rationalpark.com/wp/wp-content/uploads/2009/01/braun_sokrates.jpg" alt="Bernhard Braun mit dem Ehren-Sokrates" />
<p>Bernhard Braun mit dem Ehren-Sokrates</p>
</div>
<p>Bisweilen bedarf es eines symbolischen Aktes um diejenigen zu würdigen, die -  vielleicht unbewusst - großen Einfluss auf unser Schaffen genommen haben. Am 31. März fand aus diesem Grund die feierliche Aufnahme Bernhard Brauns in den Rationalpark statt.</p>
<p>Freunden philosophischer Höhepunkte in Form von Seminaren und Vorlesungen an der Katholisch-Theologischen Fakultät der Universität Innsbruck braucht Prof. Braun nicht weiter vorgestellt werden. Für diejenigen, die bis jetzt noch keine Gelegenheit hatten eine seiner Lehrveranstaltungen zu besuchen, wird dies vom Rationalpark-Team dringendst angeraten, da er nach eigener Aussage &#8220;jede/n dort abholt, wo er/sie gerade steht&#8221; - was will man sich als Lernende(r) und Suchende(r) mehr wünschen? Das Lehrangebot bei Prof. Braun inklusive &#8220;Shuttle-Service&#8221; reicht von Platon bis Derrida mit Zwischenstationen bei Nietzsche, Hegel, Kant und Marx.</p>
<p>Die Ehrenauszeichnung des Rationalparks ist diesmal ein Plüsch-Sokrates, wie unschwer auf dem Foto zu erkennen ist. Dieser kleine kuschelige Popstar der Philosophieszene im antiken Athen ist wohl nur die erste von weiteren Ehrungen, die noch folgen werden. Wir freuen uns jedenfalls sehr, dass wir Prof. Braun als Ehrenmitglied in unserem kleinen Gehege begrüßen dürfen und sind schon gespannt auf kommende Projekte und viel Input von seiner Seite.</p>
<blockquote><p><strong>L I N K S</strong></p>
<ul>
<li>
<a href="http://www.uibk.ac.at/philtheol/" target="_blank">Institut für Christliche Philosophie, Universität Innsbruck</a></li>
<li><a href="http://www.uibk.ac.at/philtheol/braun/" target="_blank">Ass. Prof. Dr. Bernhard Braun, Universität Innsbruck</a></li>
</ul>
</blockquote>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Widerstand im &#8220;Heiligen Land&#8221;</title>
		<link>http://www.rationalpark.com/wp/2008/03/widerstand-im-heiligen-land/</link>
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		<pubDate>Mon, 17 Mar 2008 10:28:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rationalpark Direktion</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[News]]></category>

		<category><![CDATA[Rationalpark]]></category>

		<category><![CDATA[Artikel]]></category>

		<category><![CDATA[datum]]></category>

		<category><![CDATA[journalismus]]></category>

		<category><![CDATA[tirol]]></category>

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		<description><![CDATA[Florian Gasser, schon seit geraumer Zeit als freier Journalist tätig, recherchierte in den Untiefen der Tiroler Landespolitik undbefragte ein bekanntes enfant terrible zu dessen Spürnase für Skandale. Der Artikel erschien kürzlich exklusiv in DATUM.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="rp_podcast"></div>
<p>Florian Gasser, schon seit geraumer Zeit als freier Journalist tätig, recherchierte in den Untiefen der Tiroler Landespolitik undbefragte ein bekanntes <em>enfant terrible</em> zu dessen Spürnase für Skandale. Der Artikel erschien kürzlich exklusiv in DATUM.</p>
<p>Zum Inhalt: Markus Wilhelm ist ein Schreckgespenst – zumindest für die Tiroler Wirtschafts- und Politelite. Wenn der Bergbauer gerade nicht die Wiesen mäht oder seine Ziegen und Schafe füttert, dann deckt er dubiose Vorgänge im heiligen Land auf: ob gefälschte akademische Titel, dubiose Grundstücksverkäufe, oder aber sein Lieblingsthema: komische Geschäfte der Tiroler Wasserkraft AG – dem Ötztaler scheint fast nichts zu entgehen. Was ihn antreibt und auch nach dreißig Jahren noch weitermachen lässt, ergründet der Artikel &#8220;Der Bauer als Rebell&#8221;.</p>
<blockquote><p><strong>L I N K S</strong>:</p>
<ul>
<li><a href="http://www.datum.at/0308/stories/4737227/" target="_blank">Artikel in DATUM</a></li>
<li><a href="http://podcast.datum.at/stories/24256/" target="_blank">Podcast auf DATUM</a></li>
</ul>
</blockquote>
]]></content:encoded>
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