<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	>

<channel>
	<title>rationalpark.com &#187; News</title>
	<atom:link href="http://www.rationalpark.com/wp/category/news/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://www.rationalpark.com/wp</link>
	<description>Verein für Philosophie und Kulturwissenschaften</description>
	<pubDate>Thu, 29 Sep 2011 10:33:10 +0000</pubDate>
	<generator>http://wordpress.org/?v=2.7</generator>
	<language>de</language>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
			<item>
		<title>Neuerscheinung: Kleist zur Gewalt</title>
		<link>http://www.rationalpark.com/wp/2011/06/neuerscheinung-kleist-zur-gewalt/</link>
		<comments>http://www.rationalpark.com/wp/2011/06/neuerscheinung-kleist-zur-gewalt/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 28 Jun 2011 09:31:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rationalpark Direktion</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[News]]></category>

		<category><![CDATA[Rationalpark]]></category>

		<category><![CDATA[gewalt]]></category>

		<category><![CDATA[jubiläum]]></category>

		<category><![CDATA[kleist]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.rationalpark.com/wp/?p=1740</guid>
		<description><![CDATA[Auch 200 Jahre nach seinem Tod im November 1811, hat das Werk des preußischen Dichters und Dramatikers nichts von seiner Intensität eingebüßt. Seine genuine Poetik des Radikalen zeigt sich besonders im Gewaltthema, das zweifelsohne zum ubiquitären Phänomen wird.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong><img class="alignleft size-full wp-image-1743" title="kleist" src="http://www.rationalpark.com/wp/wp-content/uploads/2011/06/kleist.jpg" alt="kleist" width="200" height="280" />Kleist zur Gewalt<br />
Transdisziplinäre Perspektiven</strong><br />
Gianluca Crepaldi, Andreas Kriwak, Thomas Pröll (Hg.)<br />
2011, <em>innsbruck</em> university press<br />
Edition Weltordnung - Religion - Gewalt, Band 8<br />
Broschiert, 216 Seiten, ISBN 978-3-902811-06-6 | EUR 18,90 (unverb. Preisempfehlung)</p>
<p>Zum Kleist-Jubiläumsjahr 2011 diskutiert dieser Band das Problem der Gewalt im und mit dem Werk Heinrich von Kleists durch transdisziplinäre Zugänge. Auch 200 Jahre nach seinem Tod im November 1811, hat das Werk des preußischen Dichters und Dramatikers nichts von seiner Intensität eingebüßt. Seine genuine Poetik des Radikalen zeigt sich besonders im Gewaltthema, das zweifelsohne zum ubiquitären Phänomen wird. Die Geschichten sind blutig, die Sprache brutal, aber niemals platt. Als Phänomenologe der Mannigfaltigkeit, ist Kleist bemüht, Gewalt kunstvoll auf unterschiedlichsten Ebenen zu reproduzieren. Sie tritt sowohl in der Getriebenheit des Einzelnen als auch zwischen Individuen in Erscheinung, in Liebe, Sexualität und Geschlechterkampf, innerfamilär oder in Familienfehden, gesellschaftlich und politisch, zwischen Bürgern und Eliten, innerhalb einer Volksgruppe oder zwischen den Völkern - und in Gestalt wütender Rachsucht reicht sie beinahe über das Diesseits hinaus: „Ich will nicht selig sein. Ich will in den untersten Grund der Hölle hinabfahren [...] und meine Rache, die ich hier nur unvollständig befriedigen konnte, wieder aufnehmen!&#8221;</p>
<p>Mit Beiträgen von Gianluca Crepaldi, Helmut Grugger, Andreas Kriwak, Monika Meister, Klaus Müller-Salget, Wolfgang Palaver, Thomas Pröll und Marion Tulka.</p>
<blockquote><p><strong>L I N K</strong></p>
<ul>
<li><a href="http://www.uibk.ac.at/iup/" target="_blank">Innsbruck University Press (iup)</a></li>
</ul>
</blockquote>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.rationalpark.com/wp/2011/06/neuerscheinung-kleist-zur-gewalt/feed/</wfw:commentRss>
		</item>
		<item>
		<title>Vortrag: &#8220;Informations(t)raum&#8221;</title>
		<link>http://www.rationalpark.com/wp/2011/05/vortrag-informations-t-raum/</link>
		<comments>http://www.rationalpark.com/wp/2011/05/vortrag-informations-t-raum/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 20 May 2011 16:43:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rationalpark Direktion</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[News]]></category>

		<category><![CDATA[Rationalpark]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.rationalpark.com/wp/?p=1717</guid>
		<description><![CDATA[Im Rahmen der Ringvorlesung Medien und Minderheiten, die derzeit an der Universität Innsbruck abgehalten wird, findet am 26.05.2011 ein Vortrag von Werner Hanselitsch zum Thema Informations(t)raum statt.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-1719" title="Informations(t)raum" src="http://www.rationalpark.com/wp/wp-content/uploads/2011/05/informationstraum.jpg" alt="Informations(t)raum" width="175" height="135" />Im Rahmen der Ringvorlesung &#8220;Medien und Minderheiten&#8221;, die derzeit an der Universität Innsbruck abgehalten wird, findet am 26.05.2011 ein Vortrag von Werner Hanselitsch zum Thema &#8220;Informations(t)raum&#8221; statt. Wir freuen uns auf zahlreiches Erscheinen!</p>
<p>Hier noch schnell ein kurzer thematischer Einblick für alle, die einen ersten Vorgeschmack bekommen wollen: &#8220;Im Unterschied zu Neuigkeiten, die bekanntlich den Empfänger derselben verunsichern, tragen Informationen dazu bei, den Menschen in seinem „In-der-Welt-sein&#8221; zu stabilisieren und zu festigen. Doch wie kommt Frau oder Mann zu Informationen? Im Folgenden wird versucht, diese Frage anhand unterschiedlicher historischer Situationen zu beantworten. Um dabei einen brauchbaren Vergleich ermitteln zu können, werden die jeweiligen Informationsstrukturen unter dem Gesichtspunkt von privat und öffentlich bzw. innen und außen beleuchtet. Je näher man dabei aber unserer gegenwärtigen Situation rückt, desto weniger sinnvoll ist diese Unterscheidung  - das Netzwerk lässt lediglich an seiner Peripherie noch derartige Trennungen zu. Wie lässt sich eine derartige Gesellschaftsform adäquat beschreiben und was könnte unsere Technik können? Diese Fragen sollen zumindest andeutungsweise beantwortet werden.&#8221;</p>
<blockquote><p><strong>I N F O</strong></p>
<ul>
<li><strong>Datum</strong>: 26.05.2011</li>
<li><strong>Zeit</strong>: 18:00 bis 19:30</li>
<li><strong>Ort</strong>: Hörsaal 5, Universität Innsbruck, Innrain 52</li>
</ul>
</blockquote>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.rationalpark.com/wp/2011/05/vortrag-informations-t-raum/feed/</wfw:commentRss>
		</item>
		<item>
		<title>Wittgenstein Personal Belief &#038; Philosophical Problems: Symposium</title>
		<link>http://www.rationalpark.com/wp/2011/05/wittgenstein-personal-belief-philosophical-problems-symposium/</link>
		<comments>http://www.rationalpark.com/wp/2011/05/wittgenstein-personal-belief-philosophical-problems-symposium/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 01 May 2011 15:38:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rationalpark Direktion</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Events]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.rationalpark.com/wp/?p=1706</guid>
		<description><![CDATA[The Symposium will take place from 4th of May 2011 to 6th of May 2011 in the
Research Insitute Brenner-Archives
Josef-Hirn-Straße 5-7, 10th Floor,
6020 Innsbruck
Austria.


Further Information&#8230;


]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-1711" title="Wittgenstein" src="http://www.rationalpark.com/wp/wp-content/uploads/2011/05/wittgenstein.jpg" alt="Wittgenstein" width="175" height="135" />The Symposium will take place from 4th of May 2011 to 6th of May 2011 in the</p>
<p><strong>Research Insitute Brenner-Archives<br />
Josef-Hirn-Straße 5-7, 10th Floor,<br />
6020 Innsbruck<br />
Austria.</strong></p>
<blockquote>
<ul>
<li><a href="http://www.uibk.ac.at/brenner-archiv/tagung_201105/">Further Information&#8230;</a></li>
</ul>
</blockquote>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.rationalpark.com/wp/2011/05/wittgenstein-personal-belief-philosophical-problems-symposium/feed/</wfw:commentRss>
		</item>
		<item>
		<title>&#8220;Franz Boas&#8221;, die Zweite!</title>
		<link>http://www.rationalpark.com/wp/2011/04/franz-boas-die-zweite/</link>
		<comments>http://www.rationalpark.com/wp/2011/04/franz-boas-die-zweite/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 06 Apr 2011 16:54:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rationalpark Direktion</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[News]]></category>

		<category><![CDATA[Rationalpark]]></category>

		<category><![CDATA[anthropologie]]></category>

		<category><![CDATA[anthropos]]></category>

		<category><![CDATA[neuauflage]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.rationalpark.com/wp/?p=1688</guid>
		<description><![CDATA[Dafür kommt sogar Hamats'a aus einem geheimen Raum! Mit Freude dürfen wir verkünden, dass der von Friedrich Pöhl und Bernhard Tilg herausgegebene Sammelband zu Franz Boas - dem Godfather of American Anthropology - hervorragenden Anklang gefunden hat: Derzeit geht gerade die 2. Auflage in Produktion und wird in wenigen Wochen erscheinen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-1689" title="Franz Boas: Hamats'a coming out of a secret room" src="http://www.rationalpark.com/wp/wp-content/uploads/2011/04/boas2te.jpg" alt="Franz Boas: Hamats'a coming out of a secret room" width="175" height="135" />Dafür kommt sogar Hamats&#8217;a aus einem geheimen Raum!* Mit Freude dürfen wir verkünden, dass der von Friedrich Pöhl und Bernhard Tilg herausgegebene Sammelband zu Franz Boas - dem &#8220;Godfather of American Anthropology&#8221; - hervorragenden Anklang gefunden hat: Derzeit geht gerade die 2. Auflage in Produktion und wird in wenigen Wochen erscheinen. &#8220;<a href="http://lit-verlag.de/isbn/3-643-50003-8" target="_blank">Franz Boas - Kultur, Sprache, Rasse</a>&#8221; wird jedoch nicht einfach reproduziert. Für die neue Auflage konnte auch Jutta Zimmermann, ihres Zeichens Professorin für Nordamerikastudien und Leiterin des Zentrums für Nordamerikastudien an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel, gewonnen werden.</p>
<p>In<em> Literatur als Interdiskurs: Franz Boas und die ethnographische Literatur der Zora Neale Hurston</em> zeigt Jutta Zimmermann auf, wie Hurston durch das Studium der Anthropologie bei Franz Boas eine Bewusstheit für die Komplexität und Kreativität der afroamerikanischen Kultur entwickelte und sich der wissenschaftlichen Analyse ihrer eigenen Kultur widmete.</p>
<p>Wer sich die Zeit bis zum Erscheinen verkürzen möchte, dem sei folgende, von Erich Kasten verfasste Rezension empfohlen, welche in <em>Anthropos 105.2010/2</em> erschienen ist und die wir mit freundlicher Genehmigung hier wiedergeben dürfen:</p>
<p>&#8220;Das vorliegende Buch enthält eine Reihe von Beiträgen, von denen einige bereits anderswo erschienen sind, wogegen andere anlässlich der Feiern zu Franz Boas’ 150stem Geburtstag in seiner Heimatstadt Minden sowie an der Universität Bielefeld im Jahr 2008 verfasst wurden. Zuvor hatten sich die Herausgeber dieses Bandes im Rahmen eines Stipendiums der American Philosophical Society in Philadelphia intensiv mit dem dort verwahrten Nachlass von Franz Boas auseinandergesetzt. Wie die meisten, die sich bislang mit jenem bedeutenden Mitbegründer der modernen Kulturanthropologie näher beschäftigt hatten, spürten auch sie die besondere Faszination, das wissenschaftlicheWerk dieses vor allem auch gesellschaftlich und politisch engagierten Forschers vor dem Hintergrund seiner besonderen Biographie zu sehen. Anlass zu diesem Band war für die Herausgeber unter anderem die offensichtliche geringe Beachtung, die das Werk von Franz Boas bei uns erfährt, wogegen er – wie Ludger Müller-Wille in seinem Beitrag näher ausführt – besonders auch für die neuere arktische Ethnologie maßgebliche Grundlagen schuf und zuletzt im Rahmen des Jesup-2-Forschungsprogramms (1997–2002) an Aktualität gewann.</p>
<p>In der Einleitung fasst Friedrich Pöhl einige der wesentlichen Themen zusammen, die in den folgenden Beiträgen näher ausgeführt werden. Wichtig war für Boas offenbar Zeit seines Lebens in den USA die Auseinandersetzung mit dem Patriotismus, zu dem er sich im Hinblick auf seine deutsche Herkunft zunächst bekannte und von dem er sich schließlich während der 30er Jahre zu distanzieren hatte; doch bereits 1914 erkannte Boas die Gefahr eines “falschen” Patriotismus, welcher – im Gegensatz zu dem von ihm vertretenen Kulturrelativismus – der eigenen Gruppe eine besondere Bedeutung gegenüber anderen zukommen lässt (6). Angesichts der Aufmerksamkeit, die das Werk der Humboldt-Brüder gegenwärtig in Berlin erfährt, sei erwähnt, dass sich Boas bei der von ihm betonten Affinität von Sprache und Denken auf das Werk Wilhelm von Humboldts beruft, der sich bereits über 100 Jahre zuvor mit ähnlicher Herangehensweise dem Studium von Sprachen gewidmet hatte (13).</p>
<p>Roland Girtler geht in dem folgenden Beitrag “Franz Boas – Burschenschafter und Schwiegersohn eines österreichischen Revolutionärs von 1848” vor allem der bereits aufgeworfenen Frage weiter nach, was für Boas die Grundlagen seines Deutschtums gewesen sein mochten. Für ihn war in seinen eigenen Worten “ein deutsches Haus prägend, in dem die Ideale der Revolution von 1848 lebendig waren” (31). So bewahrt Boas selbst 1940 seine “Liebe zu Deutschland”, wie er schreibt, “in der Überzeugung, dass sich der Wahnsinn, der sich des Volkes bemächtigt hat, nicht dauern kann” (37).</p>
<p>Ludger Müller-Wille kann auf Grund seiner eigenen langjährigen Forschungen in der amerikanischen Arktis besonders zutreffend den bleibenden Beitrag des Werks von Franz Boas nicht nur für die Wissenschaft, sondern auch für die dort lebenden Inuit erfassen. Er hebt unter anderem die von Boas aufgezeichneten mündlichen Überlieferungen hervor, die “heute von den Inuit als kulturhistorische Quelle zur Weiterentwicklung der eigenen Kultur und Sprache genutzt werden” (50).</p>
<p>Anschließend geht Friedrich Pöhl der wichtigen Frage nach, wie sich der von Boas immer wieder postulierte ethische Anspruch in seinen eigenen Feldforschungsmethoden niederschlägt, die ansonsten – und wie zuvor bereits Ludger Müller-Wille hervorhob – für die damalige Zeit in vielem richtungweisend waren. Die überaus interessante und facettenreiche Debatte kann hier leider nicht in all ihren Einzelheiten wiedergegeben werden. Festzustellen ist Boas’ bisweilen gewisse akademische Arroganz in Konfliktsituationen gegenüber anderen (59), der offen bekannte Einsatz von “tricks”, um an gewünschtes Material zu gelangen (59), die heimliche Entfernung von Schädeln von Bestattungsplätzen bei den Indianern der Nordwestküste, obwohl diese für indigene Gemeinschaften eine wichtige religiöse Bedeutung besaßen und bis heute besitzen (62ff.). Unter dem Deckmantel des damaligen ethnologischen Dogmas, “retten, was zu retten ist” (67), konnte Boas hier eigene und offen dargelegte finanzielle Interessen rechtfertigen, wonach sich gute Erlöse aus dem Verkauf von seinerzeit zu Rassenforschungen stark nachgefragten Schädeln erzielen ließen. Diese Einnahmequelle schien ihm so wichtig zu sein, dass er sie sogar gegen den Widerstand von Missionaren zu verteidigen versuchte, die sich in dieser Frage schützend vor die Indianer stellten. Bei wissenschaftlich eher unbedarften Sammlern früherer Zeiten erscheint ein fragwürdiger Umgang mit religiösen Gegenständen nicht weiter verwunderlich, da sie mangels Wissens die eigentliche Bedeutung der Objekte oft nicht erfassen oder nachempfinden konnten (E. Kasten, Schamanen. Sibirische Weltbilder – westliche Gegenwelten. In: E. Kasten [Hrsg.], Schamanen Sibiriens. Magier, Mittler, Heiler. Berlin 2009: 24f.). Anders jedoch Boas, der nicht nur um deren zentrale Rolle in den jeweiligen indigenen Gemeinschaften so gut wie kaum ein anderer wusste und der beharrlich hohe ethische Ansprüche formulierte und selber ausgeprägtes soziales und politisches Engagement (s. u.) zeigte. Doch nahezu jeder Ethnologe hat bis heute bei seinen Feldforschungen mit dem Problem oder dem Trauma zu kämpfen, sein (wissenschaftliches) Eigeninteresse mit “politischer Korrektheit” in Einklang zu bringen, wo vorgefundene Bedingungen bisweilen eigenen Zielen im Wege stehen – oder es sogar auf solche Weise besonders geschickt zu kaschieren. Zumindest Boas gelang dies offenbar, indem er vorgab und vermutlich davon überzeugt war, es letztlich für die Wissenschaft zu tun.</p>
<p>George Lang hebt am Beispiel des Chinook Jargons, einer Kontaktsprache an der Nordwestküste, Franz Boas’ einzigartiges ethnopoetisches Vermächtnis hervor, auf Grund des besonderen Feingefühls, das er bei der Aufzeichnung von Texten und Gesängen an den Tag legte. Auch wenn Boas vermutlich nicht alle literarischen Implikationen der aufgezeichneten Mythen seines Informanten Q’ilti auf Grund bestimmter Einschränkungen (M. Dürr, Die Suche nach “Authentizität”. Texte und Sprachen bei Franz Boas. In: Dürr et al. [Hrsg.], Franz Boas. Ethnologe, Anthropologe, Sprachwissenschaftler. Ein Wegbereiter der modernen Wissenschaft vom Menschen. Berlin 1992: 103–124) vollständig erfassen konnte (92), sollte das den Wert dieser Arbeiten vor dem Hintergrund damaliger Forschungsmethoden und ethnolinguistischer Ansätze nicht schmälern. Hervorzuheben ist weiterhin, dass Boas zu den seinerzeit wenigen gehörte, die sich der Erforschung einer Kontaktsprache widmeten, zumal dies nicht dem damaligen Credo der “Salvage Ethnology” entsprach, wonach “‘uncontaminated’ artefacts as opposed to ‘articles of the acculturated arts’” der Vorzug zu geben sei (D. Cole, Franz Boas. The Early Years. Vancouver 1999: 91f.).</p>
<p>In dem Beitrag “Gegen den Strom der Zeit” stellt Bernhard Tilg die Rolle von Boas als die eines Antirassisten und politischen Aktivisten heraus. Gegen den vorherrschenden Mainstream seiner Zeit entwickelte er die Anthropologie und Ethnologie aus einem antirassistischen und evolutions-kritischen Ansatz heraus, der das Kriterium der Rasse für die wissenschaftliche Erforschung anderer Kulturen für hinfällig erklärt (98). Es ist aufschlussreich zu erfahren, wie Boas durch sein politisches Engagement vor allem in seinem Eintreten für die Rechte von Afroamerikanern ins Visier des FBI geriet und noch bis kurz vor seinem Tode dahingehend verhört wurde (108).</p>
<p>Boas “Location within the Afro-American Struggle” ist der Titel des in englischer Sprache verfassten Beitrags von Lee D. Baker. Boas prangerte schon früh gesellschaftliche Diskriminierung auf Grund von ethnischer und sozialer Zugehörigkeit an, wie sie in den USA zur damaligen Zeit durch Fortschrittsideologie und Sozialdarwinismus vielfach wissenschaftlich zu untermauern versucht wurde (111). Boas nahm offen Partei für eine der beiden unter sich zerstrittenen afroamerikanischen Interessengruppen, welche dieses Anliegen konsequenter vertrat, und zwar die um deren Wortführer W. E. B. Du Bois, was ihn jedoch auf Distanz zu dem gemäßigteren Flügel um Booker T. Washington brachte. Baker vermutet bei Boas eine gewisse Naivität, indem er sich offenbar der Komplexität jener Rivalitäten nicht vollständig bewusst war und dadurch die Unterstützung finanzstarker Kreise um Andrew Carnegie für seine Programme einbüßte, die wiederum hinter Booker T. Washington standen (119). Durch deren Allianzen mit einflussreichen Medienvertretern der damaligen Zeit wie Richard Watson Gilder fanden Boas’ Artikel zu dieser Frage kaum Eingang in die populäre Presse, womit sein Einfluss auf die öffentlicheMeinung hierzu zunächst (zu Beginn des 20. Jhs) beschränkt blieb (122). Dieser zeigte sich erst langfristig, durch den Paradigmenwechsel in der Rassenfrage, den die Schule von ihm an der Columbia University ausgebildeter Kulturanthropologen in Wissenschaft und Öffentlichkeit einleitete bzw. weiterführte (122). Schließlich bildeten die Arbeiten von Du Bois und Boas vermutlich auch eine wichtige Grundlage für Gunnar Myrdals epochales Werk “An American Dilemma” aus dem Jahr 1944 (126).</p>
<p>Zum Abschluss geht Jürgen Langenkämper in seinem Beitrag “Ich fürchte nur, wir verstehen einander nicht” der Frage nach, was Boas dazu bewegte, u. a. durch seinen offenen Brief an den Reichspräsidenten Paul von Hindenburg vom 27.März 1933, schon früh so überzeugt und explizit Stellung gegen den Nationalsozialismus zu beziehen. Sehr aufschlussreich erweist sich hier das Studium seiner umfangreichen Korrespondenz, durch die er sich – neben anfangs noch regelmäßigen jährlichen Besuchen in der Heimat – über die bedrohlichen Entwicklungen und zunehmenden Repressionen vor allem gegenüber deutsch-jüdischen Wissenschaftlern auf dem Laufenden hielt. Enttäuschend stellte er fest, wie ehemalige Bundesbrüder sich von ihm abwandten, wogegen andere ihm – im Rahmen des Möglichen – die Treue hielten. Beeindruckend ist Boas’ Bereitschaft, mit der er sich den vielen Hilfsgesuchen seiner dortigen Kollegen widmete, die das Land zu verlassen und nach einer neuen Existenz im Ausland zu suchen hatten.</p>
<p>Insgesamt fasst das lesenswerte Buch viel von dem  zusammen, was in den letzten Jahren vor allem in Amerika zu Franz Boas geschrieben worden ist, und bietet zusätzliche aufschlussreiche Einblicke in sein Leben und Werk.</p>
<p style="text-align: right;">Erich Kasten&#8221;</p>
<p>* Franz Boas posiert für die Kamera. Text auf der Rückseite des Bildes: U.S.N.M. Rept. (1895) Plate 29 &#8220;Hamats&#8217;a coming out of secret room,&#8221; &amp; &#8220;Kwakiutl Indian ceremony for expelling cannibals.&#8221; Referenz: Negative MNH 8300, National Anthropological Archives, Smithsonian Institution.</p>
<blockquote><p><strong>L I N K S</strong></p>
<ul>
<li><a href="http://lit-verlag.de/isbn/3-643-50003-8" target="_blank">&#8220;Franz Boas&#8221; - Friedrich Pöhl, Bernhard Tilg (Hg.) beim LIT-Verlag</a></li>
<li><a href="http://www.anthropos.eu/anthropos/journal/previous-issues/105-2.php" target="_blank">Anthropos 105.2010/2</a></li>
</ul>
</blockquote>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.rationalpark.com/wp/2011/04/franz-boas-die-zweite/feed/</wfw:commentRss>
		</item>
		<item>
		<title>Neuerscheinung: Emotionen im deutschen Schlager 1930-1949</title>
		<link>http://www.rationalpark.com/wp/2011/03/neuerscheinung-emotionen-im-deutschen-schlager-1930-1949/</link>
		<comments>http://www.rationalpark.com/wp/2011/03/neuerscheinung-emotionen-im-deutschen-schlager-1930-1949/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 23 Mar 2011 10:21:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rationalpark Direktion</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[News]]></category>

		<category><![CDATA[Rationalpark]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.rationalpark.com/wp/?p=1671</guid>
		<description><![CDATA[Die Rationalpark-Crew war wieder einmal fleissig: Annegret Waldner hat sich in ihrem aktuellen Buch dem deutschen Schlager und dessen Wirkung in einer Zeit radikalen gesellschaftlichen Umbruchs gewidmet.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-1673" title="Emotionen im deutschen Schlager 1930-1949" src="http://www.rationalpark.com/wp/wp-content/uploads/2011/03/schlager.jpg" alt="Emotionen im deutschen Schlager 1930-1949" width="200" height="280" />Die Rationalpark-Crew war wieder einmal fleissig: Annegret Waldner hat sich in ihrem aktuellen Buch dem deutschen Schlager und dessen Wirkung in einer Zeit radikalen gesellschaftlichen Umbruchs gewidmet.</p>
<p><strong>EMOTIONEN IM DEUTSCHEN SCHLAGER 1930-1949</strong><br />
Annegret Waldner<br />
Studienverlag, 2011<br />
Innsbrucker Schriften zur Europäischen Ethnologie und Kulturanalyse, Band 1 (Herausgeber: Fach Europäische Ethnologie am Institut für Geschichtswissenschaft und Europäische Ethnologie)<br />
Kartoniert, 206 Seiten, ISBN 978-3-7065-4772-7 | EUR 32,90 (unverb. Preisempfehlung)</p>
<p>&#8220;Wie sich der Alltag mit seinen Eindrücken, sozialen Bindungen und emotionalen Haltungen im populären Kulturprodukt des Schlagers widerspiegelt, analysiert Annegret Waldner in diesem Band. Sie untersucht dabei nicht nur die musikalische Gestaltung, sondern geht auch auf das Widerständige dieser Textgattung ein. Eingebettet in Theorien und Methoden einer kulturwissenschaftlichen Medientextanalyse stellt die Autorin die Geschichte der populären Kultur, des Schlagers von den 1930er Jahren der Weimarer Republik bis 1949 und der Medien des Schlagers - Grammophon, Radio, Tonfilm, Heftchen- und Notenliteratur - dar. Die verschiedenen Gefühlswelten und Werthaltungen als sowohl singulär wie auch periodisch auftretende Parameter werden quantitativ und qualitativ mittels einer am Text orientierten hermeneutischen Zugangsweise analysiert, in ihrer zeitlichen Abfolge dargestellt und medientextintern verglichen. Der Schlager unterlag von 1930 bis zur Restaurationsphase nach dem Zweiten Weltkrieg einer zensurierenden Beeinflussung, die an den unterschiedlichen Rezeptionsangeboten sichtbar wird. Er gibt Hinweise auf kulturelle und soziale Veränderungen und damit verbundene Wechsel von Einstellungen und Normen, teilt den Rezipientinnen und Rezipienten solche Umbrüche mit und bringt sich mit seinem diskursiven Charakter aktiv in diese Bewegungsprozesse ein. So ist der Schlager als alltagskulturelles Moment zu verstehen, als flüchtiger, selbstverständlicher Teil des täglichen Lebens, der den Hörerinnen und Hörern diesen Alltag &#8220;selbst verständlich&#8221; zu machen wusste.&#8221;</p>
<blockquote><p><strong>L I N K S</strong></p>
<ul>
<li><a href="http://studienverlag.at/page.cfm?vpath=buecher/buchdetail&amp;titnr=4772" target="_blank">Studienverlag</a></li>
<li><a href="http://www.amazon.de/Emotionen-im-Deutschen-Schlager-1930-1949/dp/3706547724/ref=sr_1_1?ie=UTF8&amp;qid=1300875158&amp;sr=8-1" target="_blank">Amazon.de</a></li>
</ul>
</blockquote>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.rationalpark.com/wp/2011/03/neuerscheinung-emotionen-im-deutschen-schlager-1930-1949/feed/</wfw:commentRss>
		</item>
		<item>
		<title>Ausstellung: Menschenbilder</title>
		<link>http://www.rationalpark.com/wp/2011/03/ausstellung-menschenbilder/</link>
		<comments>http://www.rationalpark.com/wp/2011/03/ausstellung-menschenbilder/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 18 Mar 2011 07:45:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rationalpark Direktion</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Events]]></category>

		<category><![CDATA[News]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.rationalpark.com/wp/?p=1660</guid>
		<description><![CDATA["Bilder vom Menschen, Bilder von Menschen - Phantastische Blicke ins Innere des Körpers": Die Wahrnehmung von Körpern und Körperlichkeit, der historische Blick auf den Leib und der Drang sein Inneres und Äußeres zu erkunden, ist das Thema einer neuen Ausstellung vom 28.03. bis 16.04.2011 an der Universität Innsbruck.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong><img class="alignleft size-full wp-image-1661" title="menschenbilder" src="http://www.rationalpark.com/wp/wp-content/uploads/2011/03/menschenbilder.jpg" alt="menschenbilder" width="175" height="135" />Bilder vom Menschen, Bilder von Menschen - Phantastische Blicke ins Innere des Körpers</strong></p>
<p>Die Wahrnehmung von Körpern und Körperlichkeit, der historische Blick auf den Leib und der Drang sein Inneres und Äußeres zu erkunden, ist das Thema einer neuen Ausstellung vom 28.03. bis 16.04.2011 an der Universität Innsbruck. Der von Wissensdurst genährte Drang, die im Inneren des Körpers verborgenen Geheimnisse sichtbar zu machen, produzierte über Jahrhunderte neben Faktenwissen auch eine reichhaltige Bilderwelt. Welche Wendungen dieser verwegene Zugriff nahm, seine Höhenflüge wie seine Tiefschläge, sind Themen dieser Ausstellung. In den Fokus genommen werden dabei durchaus bekannte Bildnisse und Gebrauchsgrafiken, entstanden von der Neuzeit bis in das 20. Jahrhundert hinein. Siegessicher eröffnet der vom Skalpell zergliederte neuzeitliche Leib neue Perspektiven, während durch technischen Fortschritt und erweiterten Wissensstand später durchaus Ängste in das Bild rückten. Die Auflehnung des künstlichen Menschen gegen seinen Schöpfer ist hierbei nur ein Thema, die Sorge vor einer ungewissen Zukunft, wie sie die Evolutionstheorie mit sich brachte, ein weiteres.</p>
<p>Anhand einer Auswahl historischer Körperkonzepte und -metaphern bietet die gezeigte Zusammenstellung den BesucherInnen die Möglichkeit, diese bis in die Gegenwart weiterzudenken. Die Ausstellung &#8220;Bilder vom Menschen, Bilder von Menschen&#8221; entstand im Rahmen einer Lehrveranstaltung am Institut für Geschichtswissenschaften und Europäische Ethnologie, Fachbereich Europäische Ethnologie und wurde von StudentInnen der Europäischen Ethnologie gestaltet.</p>
<blockquote><p><strong>I N F O</strong></p>
<ul>
<li><strong>Austellungsdauer</strong>: 28.03. bis 16.04.2011</li>
<li><strong>Eröffnungsabend</strong>: 28.03.2011, 19:00 Uhr</li>
<li><strong>Ort</strong>: Universität Innsbruck, Bruno-Sander-Haus Erdgeschoß, Innrain 52, 6020 Innsbruck</li>
<li>Dieses Projekt wird vom Land Tirol sowie der Österr. HochschülerInnenschaft gefördert.</li>
</ul>
</blockquote>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.rationalpark.com/wp/2011/03/ausstellung-menschenbilder/feed/</wfw:commentRss>
		</item>
		<item>
		<title>Von Zillerthal nach Zillerthal</title>
		<link>http://www.rationalpark.com/wp/2011/03/von-zillerthal-nach-zillerthal/</link>
		<comments>http://www.rationalpark.com/wp/2011/03/von-zillerthal-nach-zillerthal/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 10 Mar 2011 08:06:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rationalpark Direktion</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Events]]></category>

		<category><![CDATA[News]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.rationalpark.com/wp/?p=1638</guid>
		<description><![CDATA[Annegret Waldner und Sonja Stabentheiner möchten Sie zu einer spannenden Reise über Länder und Zeit hinweg einladen: Im Spätsommer 1837 wurden mehr als 400 Menschen aus dem Zillertal in Tirol ausgewiesen, da sie sich zum protestantischen Glauben bekannten. Sie fanden zumindest für die nächsten Jahre eine neue Heimat am Nordabhang des Riesengebirges im damaligen Preussisch - Schlesien.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-1643" title="photo by fraukenstein - flickr.com" src="http://www.rationalpark.com/wp/wp-content/uploads/2011/03/zillerthal.jpg" alt="photo by fraukenstein - flickr.com" width="175" height="135" />Annegret Waldner und Sonja Stabentheiner möchten Sie zu einer spannenden Reise über Länder und Zeit hinweg einladen: Im Spätsommer 1837 wurden mehr als 400 Menschen aus dem Zillertal in Tirol ausgewiesen, da sie sich zum protestantischen Glauben bekannten. Sie fanden zumindest für die nächsten Jahre eine neue Heimat am Nordabhang des Riesengebirges im damaligen Preussisch - Schlesien.<br />
In den Jahren 2008 bis 2009 wurde der Weg, den diese sogenannten Zillerthaler Inklinanten unter uns heute fremden Bedingungen zurücklegten, von den Veranstalterinnen nachgegangen: etwa 680 Kilometer von Tirol über Bayern, Oberösterreich, Tschechien in das heutige Polen.<br />
Die Eindrücke von dieser langen Wanderung möchten Annegret Waldner und Sonja Stabentheiner nun gerne mit anderen teilen und freuen sich über Interessierte, die sie auf einer erneuten Reise begleiten.<br />
Betont wird ausdrücklich, dass es sich hier nicht um eine kommerzielle Reise handelt, die über ein Reisebüro gebucht werden kann, sondern dass Mitreisende gesucht werden, die ebenso wie die Veranstalterinnen diesen Menschen, denen Unrecht geschah und die doch unter schwierigsten Bedingungen eigene Perspektiven entwickeln konnten, näher kommen wollen.</p>
<blockquote><p><strong>I N F O &amp; A N M E L D U N G</strong></p>
<ul>
<li><strong>Der Reiseweg</strong>:  Innsbruck/Zillertal - Reichenhall - Salzburg - Rutzenmoos - Linz - Budweis - Iglau - Königgrätz - Zillerthal-Erdmannsdorf (Myslakowice) - Görlitz  - Innsbruck</li>
<li><strong>Kosten pro Person</strong>: Busfahrt, Reiseleitung, historisch - ethnologische Gesamtführung, 7 Übernachtungen in 3- und 4-Sterne Hotels mit Frühstück und Abendessen als 3-Gang Menu oder Buffet, Eintritte und Führungen:	 im DZ  € 797 - im EZ € 917</li>
<li><strong>Anmeldung</strong>: ab sofort unter <a href="mailto:gabriela.schroffenegger@chello.at">gabriela.schroffenegger@chello.at</a> oder 0660 52 10 674<br />
Der Erlagschein wird anschließend zeitgerecht zugeschickt.</li>
<li><strong>Reiseveranstalterin</strong>: Dr. Gabriela Schroffenegger in Zusammenarbeit mit <a href="http://www.thurner-imst.at" target="_blank">Andreas Thurner, Busreisen und Reisebüro</a></li>
</ul>
</blockquote>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.rationalpark.com/wp/2011/03/von-zillerthal-nach-zillerthal/feed/</wfw:commentRss>
		</item>
		<item>
		<title>5. Philosophy Slam in Augsburg</title>
		<link>http://www.rationalpark.com/wp/2010/12/5-philosophy-slam-in-augsburg/</link>
		<comments>http://www.rationalpark.com/wp/2010/12/5-philosophy-slam-in-augsburg/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 06 Dec 2010 14:32:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Werner Hanselitsch</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Events]]></category>

		<category><![CDATA[News]]></category>

		<category><![CDATA[augsburg]]></category>

		<category><![CDATA[philosophie]]></category>

		<category><![CDATA[philosophy-slam]]></category>

		<category><![CDATA[vortrag]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.rationalpark.com/wp/?p=1573</guid>
		<description><![CDATA[Eigentlich sollten es ja 6 Beiträge beim 5. Philosophy Slam in Augsburg am 28.11.2010 sein. Frau Dr. Birte Platow, die bis jetzt in der Jury saß, wollte (hochschwanger) einen Beitrag zum Beginn des Lebens halten. Nun, die Geburt verhinderte das. So blieben 5 Slammer, die sich um 19.00 im staatlichen Textil- und Industriemuseum in Augsburg (TIM) mit ihren Vorträgen dem Urteil von Publikum und Jury stellten.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-1587" title="Foto: Michael Hochgemuth" src="http://www.rationalpark.com/wp/wp-content/uploads/2010/12/slam5.jpg" alt="slam5" width="175" height="135" />Eigentlich sollten es ja 6 Beiträge beim 5. Philosophy Slam in Augsburg am 28.11.2010 sein. Frau Dr. Birte Platow, die bis jetzt in der Jury saß, wollte (hochschwanger) einen Beitrag zum Beginn des Lebens halten. Nun, die Geburt verhinderte das.  So blieben 5 Slammer, die sich um 19.00 im staatlichen Textil- und Industriemuseum in Augsburg (TIM) mit ihren Vorträgen dem Urteil von Publikum und Jury stellten. Die Jury bestand aus Dr. Gerhard Hofweber, dem Initiator des Slams, Dr. Karl Borromäus Murr, dem Direktor des TIM sowie dem Philosophen und Theologen Prof. Manfred Negele.</p>
<p>Auch den Ablauf betreffend gab es einige Neuerungen: Die Jury nahm sich mehr Zeit, um nach den Vorträgen mit den Teilnehmern ins Gespräch zu kommen - Fragen zu den Vorträgen sollten möglichst gut erläutert werden. Außerdem trat Dr. Hofweber selbst auf. Beim Jury-Preis wurde sein Beitrag aber nicht gewertet und ich musste während des Vortags seinen Platz in der Jury einnehmen.</p>
<p>Den Beginn machte die Künstlerin Antonia Ressel mit einer äußerst interessanten Performance. Sie trug einige Sätze zum Thema „Harmonie&#8221; auf der Grundlage von östlichen Weisheiten vor und beschloss ihren Vortrag, indem sie auf der chinesischen Zither (Guchin) spielte. Die Jury war skeptisch und angetan zugleich. Als 2. Teilnehmer trat Johannes Pfister auf. Er ist Unternehmensberater und sieht es als seine Aufgabe, einen Beitrag zu einer gerechteren Wirtschaft zu leisten. Die Jury konnte seinem Tun zwar viel abgewinnen, bemängelte aber auch den fehlenden philosophischen Anstrich seiner Ausführungen. Als nächster durfte sich meine Wenigkeit erneuet im philosophischen „Slammen&#8221; versuchen: „Idiotes und Otaku: von den Daheimgeblieben&#8221;[1]. Die Jury konnte sich nicht so recht damit abfinden, dass ein medienphilosophischer Vortrag auch Positives in Form von Chancen und Möglichkeiten hinsichtlich der Technik aufzeigen kann. Ich selber war insgesamt recht zufrieden - Rapper bin ich aber nun wirklich keiner,  liebe Augsburger Nachrichten[2]! Und vom Tänzeln kann schon gar keine Rede sein&#8230;</p>
<p>Nach der Pause war Dr. Hofweber selbst am Zug. Mit seinem Vortrag über das Gute bei Platon warf er zwar mehr Fragen auf, als er beantworten konnte, aber das ist ja bekanntlich der Sinn eines jeden ernsthaften Denkens. Abschließend trat, inzwischen zum 2. Mal, Bernhard Sailer auf. Der Landwirt aus Niederbayern punktete mit seiner Mischung aus bayrischem Kabarett und ernsthaften Gedanken zu Sorge, Seelsorge und Beten vor allem beim Publikum.</p>
<p>Nun war es Zeit, die Preise zu verteilen. Die Jury entschied sich recht klar für mich und ich konnte somit einen weiteren Pokal in Form eines Schierlingsbechers nach Tirol mitnehmen. Das Publikum entschied sich für Bernhard Sailer. Fazit zur Veranstaltung: wieder ein sehr gelungener Slam mit einigen interessanten Neuerungen. Persönliches Fazit: ich bin dem Charme eines Landwirtes aus Niederbayern unterlegen - es ist wohl an der Zeit, sich Sorgen zu machen :)</p>
<p>Der nächste Slam findet übrigens am 9. Februar im Rahmen der Augsburger Bertolt-Brecht-Tage wiederum im Tim statt. Ich kann nur jedem einen Besuch empfehlen, egal ob als Zuschauer oder als Teilnehmer.</p>
<blockquote><p><strong>L</strong><strong> I N K S</strong></p>
<ul>
<li>[1] Siehe hierzu: <a href="http://www.rationalpark.com/wp/2010/07/geben-nehmen-tauschen/" target="_self">Geben, Nehmen, Tauschen</a>.</li>
<li>[2] <a href="http://www.augsburger-allgemeine.de/Home/Lokales/Augsburg-Stadt/Lokalnews/Artikel,-Idioten-und-Insolvenzverwalter-_arid,2307484_regid,2_puid,2_pageid,4490.html" target="_blank">Artikel vom 30.11.2010, &#8220;Idioten und Insolvenzverwalter&#8221; in: Augsburger Allgemeine<br />
</a></li>
</ul>
</blockquote>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.rationalpark.com/wp/2010/12/5-philosophy-slam-in-augsburg/feed/</wfw:commentRss>
		</item>
		<item>
		<title>Neuerscheinung: Lust im Spiegel von Literatur, Philsophie und Psychoanalyse</title>
		<link>http://www.rationalpark.com/wp/2010/10/neuerscheinung-lust-im-spiegel-von-literatur-philsophie-und-psychoanalyse/</link>
		<comments>http://www.rationalpark.com/wp/2010/10/neuerscheinung-lust-im-spiegel-von-literatur-philsophie-und-psychoanalyse/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 11 Oct 2010 06:00:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rationalpark Direktion</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[News]]></category>

		<category><![CDATA[Rationalpark]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.rationalpark.com/wp/?p=1471</guid>
		<description><![CDATA[Soeben ist ein neuer Sammelband erschienen, den wir nicht vorenthalten möchten. Die beiden Rationalpark-Mitglieder Gianluca Crepaldi und  Andreas Kriwak haben ein Werk herausgegeben, das die "Lust" einer umfassenden Betrachtung unterzieht.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-1478" title="lust" src="http://www.rationalpark.com/wp/wp-content/uploads/2010/10/lust.jpg" alt="lust" width="200" height="280" />Soeben ist ein neuer Sammelband erschienen, den wir nicht vorenthalten möchten. Die beiden Rationalpark-Mitglieder Gianluca Crepaldi und  Andreas Kriwak haben mit einem weiteren Mitstreiter ein Werk herausgegeben, das die &#8220;Lust&#8221; einer umfassenden Betrachtung unterzieht.</p>
<p><strong>LUST IM SPIEGEL VON LITERATUR, PHILOSOPHIE UND PSYCHOANALYSE</strong><br />
Gianluca Crepaldi, Andreas Kriwak, Simon Zangerle (Hg.)<br />
<em>innsbruck</em> university press (iup), 2010<br />
Broschiert, 158 Seiten, ISBN 978-3-902719-55-3 | EUR 21,90 (unverb. Preisempfehlung)</p>
<p>&#8220;Wie kaum ein zweiter ist der Begriff &#8220;Lust&#8221; der Sphäre des Intimen und  Individuellen vorbehalten, obwohl damit auf eine existentielle Dimension  (zwischen)menschlicher Erfahrung verwiesen wird. Daneben erschwert eine  diffuse Verwendung des Wortes in unterschiedlichsten lebensweltlichen  Kontexten das Vorhaben einer theoretischen Auseinandersetzung. Gerade in  (post)modernen Zeiten, gerade dort, wo der Hedonismus hochgehalten  wird, herrscht Verwirrung um die Lust. Die in diesem Band versammelten  AutorInnen nähern sich dem Thema mit Hilfe der Psychoanalyse bzw.  bedeutsamer literarischer und philosophischer Texte. In  wissenschaftlichen Erörterungen und Essays wollen sie ihre Leserschaft  an der Lust des Nachdenkens über &#8220;Lust&#8221; teilhaben lassen. Die  vielfältigen und originellen Zugänge, mit denen die VerfasserInnen sich  ihre jeweilige Literatur zu eigen machen, spiegeln zugleich die  differenzierte, wenn nicht fragmentierte Wirklichkeit subjektiven  Lusterlebens wider.&#8221;</p>
<blockquote><p><strong>L I N K S<br />
</strong></p>
<ul>
<li><a href="http://www.uibk.ac.at/iup/wop.html" target="_blank">Verlag - innsbruck university press</a></li>
<li><a href="http://www.amazon.de/Lust-Spiegel-Literatur-Philosophie-Psychoanalyse/dp/3902719559/ref=sr_1_10?ie=UTF8&amp;s=books&amp;qid=1285845881&amp;sr=8-10" target="_blank">Amazon.de</a></li>
</ul>
</blockquote>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.rationalpark.com/wp/2010/10/neuerscheinung-lust-im-spiegel-von-literatur-philsophie-und-psychoanalyse/feed/</wfw:commentRss>
		</item>
		<item>
		<title>Ein Bild sagt mehr als tausend Worte</title>
		<link>http://www.rationalpark.com/wp/2010/10/ein-bild-sagt-mehr-als-tausend-worte/</link>
		<comments>http://www.rationalpark.com/wp/2010/10/ein-bild-sagt-mehr-als-tausend-worte/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 01 Oct 2010 09:22:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rationalpark Direktion</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Events]]></category>

		<category><![CDATA[News]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.rationalpark.com/wp/?p=1458</guid>
		<description><![CDATA[Ab Donnerstag, dem 7. Oktober 2010 wird Annegret Waldner, Volkskundlerin und Rationalpark-Mitglied, einen Kurs zu volkskundlicher Bildinterpretation an der Volkshochschule Innsbruck abhalten.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.rationalpark.com/wp/wp-content/uploads/2010/10/augenblicke.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-1463" title="augenblicke" src="http://www.rationalpark.com/wp/wp-content/uploads/2010/10/augenblicke.jpg" alt="augenblicke" width="175" height="135" /></a>Ab Donnerstag, dem 7. Oktober 2010 wird Annegret Waldner, Volkskundlerin und Rationalpark-Mitglied, einen Kurs zu volkskundlicher Bildinterpretation an der Volkshochschule Innsbruck abhalten: Hier die Kurzbeschreibung: &#8220;Ausgehend von den Erkenntnissen der Kulturwissenschaft Volkskunde betrachten wir gemeinsam Bildwerke quer durch alle Zeiten und Räume. Dabei werden wir unser Augenmerk besonders auf Motive der Weltliteratur (z. B. der Heimkehrer, der Bettler, der Narr, die Verführerin) und auf die lesende Frau richten und auch Musikbeispiele hinzuziehen. Eigene Bildvorschläge sind dabei willkommen! Besondere Vorkenntnisse sind nicht erforderlich, mitzubringen ist lediglich die Freude auf die Auseinandersetzung und den Dialog mit dem Bild als einem Vermittler unterschiedlichster (auch versteckter) Einstellungen und Werthaltungen. Im Anschluss ist auch wieder ein Besuch des Tiroler Landesmuseums Ferdinandeum vorgesehen.&#8221;</p>
<ul>
<li>Titel der Veranstaltung: &#8220;Augenblicke -<strong> </strong>Ein Bild sagt mehr als tausend Worte | Volkskundliche  Bildinterpretation&#8221;</li>
<li>Veranstaltungsort: VHS-Haus; 1. Stock, Raum 9; Marktgraben 10, 6020 Innsbruck</li>
<li>Beginn der Seminarreihe: Donnerstag, 7.10.2010 14:30 bis 16:10</li>
<li>Ende der Seminarreihe: Donnerstag, 11.11.2010</li>
<li>Anzahl der Einheiten: 6mal 100 Minuten (12 Unterrichtseinheiten)</li>
<li>Kosten: € 59,- (zuzüglich € 5,- Materialkosten)</li>
<li>Zielgruppe: für alle Interessierten zugänglich</li>
<li>Hinweis: Anmeldung, Organisation und Bezahlung der Kurskosten erfolgen über Volkshochschule!</li>
</ul>
<blockquote><p><strong>L I N K</strong></p>
<ul>
<li><a href="http://www.vhs-tirol.at/" target="_blank">Volkshochschule Innsbruck</a></li>
</ul>
</blockquote>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.rationalpark.com/wp/2010/10/ein-bild-sagt-mehr-als-tausend-worte/feed/</wfw:commentRss>
		</item>
	</channel>
</rss>

