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	<title>rationalpark.com &#187; Events</title>
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	<description>Verein für Philosophie und Kulturwissenschaften</description>
	<pubDate>Thu, 29 Sep 2011 10:33:10 +0000</pubDate>
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		<title>Wittgenstein Personal Belief &#038; Philosophical Problems: Symposium</title>
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		<comments>http://www.rationalpark.com/wp/2011/05/wittgenstein-personal-belief-philosophical-problems-symposium/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 01 May 2011 15:38:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rationalpark Direktion</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Events]]></category>

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		<description><![CDATA[The Symposium will take place from 4th of May 2011 to 6th of May 2011 in the
Research Insitute Brenner-Archives
Josef-Hirn-Straße 5-7, 10th Floor,
6020 Innsbruck
Austria.


Further Information&#8230;


]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-1711" title="Wittgenstein" src="http://www.rationalpark.com/wp/wp-content/uploads/2011/05/wittgenstein.jpg" alt="Wittgenstein" width="175" height="135" />The Symposium will take place from 4th of May 2011 to 6th of May 2011 in the</p>
<p><strong>Research Insitute Brenner-Archives<br />
Josef-Hirn-Straße 5-7, 10th Floor,<br />
6020 Innsbruck<br />
Austria.</strong></p>
<blockquote>
<ul>
<li><a href="http://www.uibk.ac.at/brenner-archiv/tagung_201105/">Further Information&#8230;</a></li>
</ul>
</blockquote>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Ausstellung: Menschenbilder</title>
		<link>http://www.rationalpark.com/wp/2011/03/ausstellung-menschenbilder/</link>
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		<pubDate>Fri, 18 Mar 2011 07:45:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rationalpark Direktion</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Events]]></category>

		<category><![CDATA[News]]></category>

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		<description><![CDATA["Bilder vom Menschen, Bilder von Menschen - Phantastische Blicke ins Innere des Körpers": Die Wahrnehmung von Körpern und Körperlichkeit, der historische Blick auf den Leib und der Drang sein Inneres und Äußeres zu erkunden, ist das Thema einer neuen Ausstellung vom 28.03. bis 16.04.2011 an der Universität Innsbruck.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong><img class="alignleft size-full wp-image-1661" title="menschenbilder" src="http://www.rationalpark.com/wp/wp-content/uploads/2011/03/menschenbilder.jpg" alt="menschenbilder" width="175" height="135" />Bilder vom Menschen, Bilder von Menschen - Phantastische Blicke ins Innere des Körpers</strong></p>
<p>Die Wahrnehmung von Körpern und Körperlichkeit, der historische Blick auf den Leib und der Drang sein Inneres und Äußeres zu erkunden, ist das Thema einer neuen Ausstellung vom 28.03. bis 16.04.2011 an der Universität Innsbruck. Der von Wissensdurst genährte Drang, die im Inneren des Körpers verborgenen Geheimnisse sichtbar zu machen, produzierte über Jahrhunderte neben Faktenwissen auch eine reichhaltige Bilderwelt. Welche Wendungen dieser verwegene Zugriff nahm, seine Höhenflüge wie seine Tiefschläge, sind Themen dieser Ausstellung. In den Fokus genommen werden dabei durchaus bekannte Bildnisse und Gebrauchsgrafiken, entstanden von der Neuzeit bis in das 20. Jahrhundert hinein. Siegessicher eröffnet der vom Skalpell zergliederte neuzeitliche Leib neue Perspektiven, während durch technischen Fortschritt und erweiterten Wissensstand später durchaus Ängste in das Bild rückten. Die Auflehnung des künstlichen Menschen gegen seinen Schöpfer ist hierbei nur ein Thema, die Sorge vor einer ungewissen Zukunft, wie sie die Evolutionstheorie mit sich brachte, ein weiteres.</p>
<p>Anhand einer Auswahl historischer Körperkonzepte und -metaphern bietet die gezeigte Zusammenstellung den BesucherInnen die Möglichkeit, diese bis in die Gegenwart weiterzudenken. Die Ausstellung &#8220;Bilder vom Menschen, Bilder von Menschen&#8221; entstand im Rahmen einer Lehrveranstaltung am Institut für Geschichtswissenschaften und Europäische Ethnologie, Fachbereich Europäische Ethnologie und wurde von StudentInnen der Europäischen Ethnologie gestaltet.</p>
<blockquote><p><strong>I N F O</strong></p>
<ul>
<li><strong>Austellungsdauer</strong>: 28.03. bis 16.04.2011</li>
<li><strong>Eröffnungsabend</strong>: 28.03.2011, 19:00 Uhr</li>
<li><strong>Ort</strong>: Universität Innsbruck, Bruno-Sander-Haus Erdgeschoß, Innrain 52, 6020 Innsbruck</li>
<li>Dieses Projekt wird vom Land Tirol sowie der Österr. HochschülerInnenschaft gefördert.</li>
</ul>
</blockquote>
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		</item>
		<item>
		<title>Von Zillerthal nach Zillerthal</title>
		<link>http://www.rationalpark.com/wp/2011/03/von-zillerthal-nach-zillerthal/</link>
		<comments>http://www.rationalpark.com/wp/2011/03/von-zillerthal-nach-zillerthal/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 10 Mar 2011 08:06:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rationalpark Direktion</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Events]]></category>

		<category><![CDATA[News]]></category>

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		<description><![CDATA[Annegret Waldner und Sonja Stabentheiner möchten Sie zu einer spannenden Reise über Länder und Zeit hinweg einladen: Im Spätsommer 1837 wurden mehr als 400 Menschen aus dem Zillertal in Tirol ausgewiesen, da sie sich zum protestantischen Glauben bekannten. Sie fanden zumindest für die nächsten Jahre eine neue Heimat am Nordabhang des Riesengebirges im damaligen Preussisch - Schlesien.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-1643" title="photo by fraukenstein - flickr.com" src="http://www.rationalpark.com/wp/wp-content/uploads/2011/03/zillerthal.jpg" alt="photo by fraukenstein - flickr.com" width="175" height="135" />Annegret Waldner und Sonja Stabentheiner möchten Sie zu einer spannenden Reise über Länder und Zeit hinweg einladen: Im Spätsommer 1837 wurden mehr als 400 Menschen aus dem Zillertal in Tirol ausgewiesen, da sie sich zum protestantischen Glauben bekannten. Sie fanden zumindest für die nächsten Jahre eine neue Heimat am Nordabhang des Riesengebirges im damaligen Preussisch - Schlesien.<br />
In den Jahren 2008 bis 2009 wurde der Weg, den diese sogenannten Zillerthaler Inklinanten unter uns heute fremden Bedingungen zurücklegten, von den Veranstalterinnen nachgegangen: etwa 680 Kilometer von Tirol über Bayern, Oberösterreich, Tschechien in das heutige Polen.<br />
Die Eindrücke von dieser langen Wanderung möchten Annegret Waldner und Sonja Stabentheiner nun gerne mit anderen teilen und freuen sich über Interessierte, die sie auf einer erneuten Reise begleiten.<br />
Betont wird ausdrücklich, dass es sich hier nicht um eine kommerzielle Reise handelt, die über ein Reisebüro gebucht werden kann, sondern dass Mitreisende gesucht werden, die ebenso wie die Veranstalterinnen diesen Menschen, denen Unrecht geschah und die doch unter schwierigsten Bedingungen eigene Perspektiven entwickeln konnten, näher kommen wollen.</p>
<blockquote><p><strong>I N F O &amp; A N M E L D U N G</strong></p>
<ul>
<li><strong>Der Reiseweg</strong>:  Innsbruck/Zillertal - Reichenhall - Salzburg - Rutzenmoos - Linz - Budweis - Iglau - Königgrätz - Zillerthal-Erdmannsdorf (Myslakowice) - Görlitz  - Innsbruck</li>
<li><strong>Kosten pro Person</strong>: Busfahrt, Reiseleitung, historisch - ethnologische Gesamtführung, 7 Übernachtungen in 3- und 4-Sterne Hotels mit Frühstück und Abendessen als 3-Gang Menu oder Buffet, Eintritte und Führungen:	 im DZ  € 797 - im EZ € 917</li>
<li><strong>Anmeldung</strong>: ab sofort unter <a href="mailto:gabriela.schroffenegger@chello.at">gabriela.schroffenegger@chello.at</a> oder 0660 52 10 674<br />
Der Erlagschein wird anschließend zeitgerecht zugeschickt.</li>
<li><strong>Reiseveranstalterin</strong>: Dr. Gabriela Schroffenegger in Zusammenarbeit mit <a href="http://www.thurner-imst.at" target="_blank">Andreas Thurner, Busreisen und Reisebüro</a></li>
</ul>
</blockquote>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>5. Philosophy Slam in Augsburg</title>
		<link>http://www.rationalpark.com/wp/2010/12/5-philosophy-slam-in-augsburg/</link>
		<comments>http://www.rationalpark.com/wp/2010/12/5-philosophy-slam-in-augsburg/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 06 Dec 2010 14:32:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Werner Hanselitsch</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Events]]></category>

		<category><![CDATA[News]]></category>

		<category><![CDATA[augsburg]]></category>

		<category><![CDATA[philosophie]]></category>

		<category><![CDATA[philosophy-slam]]></category>

		<category><![CDATA[vortrag]]></category>

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		<description><![CDATA[Eigentlich sollten es ja 6 Beiträge beim 5. Philosophy Slam in Augsburg am 28.11.2010 sein. Frau Dr. Birte Platow, die bis jetzt in der Jury saß, wollte (hochschwanger) einen Beitrag zum Beginn des Lebens halten. Nun, die Geburt verhinderte das. So blieben 5 Slammer, die sich um 19.00 im staatlichen Textil- und Industriemuseum in Augsburg (TIM) mit ihren Vorträgen dem Urteil von Publikum und Jury stellten.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-1587" title="Foto: Michael Hochgemuth" src="http://www.rationalpark.com/wp/wp-content/uploads/2010/12/slam5.jpg" alt="slam5" width="175" height="135" />Eigentlich sollten es ja 6 Beiträge beim 5. Philosophy Slam in Augsburg am 28.11.2010 sein. Frau Dr. Birte Platow, die bis jetzt in der Jury saß, wollte (hochschwanger) einen Beitrag zum Beginn des Lebens halten. Nun, die Geburt verhinderte das.  So blieben 5 Slammer, die sich um 19.00 im staatlichen Textil- und Industriemuseum in Augsburg (TIM) mit ihren Vorträgen dem Urteil von Publikum und Jury stellten. Die Jury bestand aus Dr. Gerhard Hofweber, dem Initiator des Slams, Dr. Karl Borromäus Murr, dem Direktor des TIM sowie dem Philosophen und Theologen Prof. Manfred Negele.</p>
<p>Auch den Ablauf betreffend gab es einige Neuerungen: Die Jury nahm sich mehr Zeit, um nach den Vorträgen mit den Teilnehmern ins Gespräch zu kommen - Fragen zu den Vorträgen sollten möglichst gut erläutert werden. Außerdem trat Dr. Hofweber selbst auf. Beim Jury-Preis wurde sein Beitrag aber nicht gewertet und ich musste während des Vortags seinen Platz in der Jury einnehmen.</p>
<p>Den Beginn machte die Künstlerin Antonia Ressel mit einer äußerst interessanten Performance. Sie trug einige Sätze zum Thema „Harmonie&#8221; auf der Grundlage von östlichen Weisheiten vor und beschloss ihren Vortrag, indem sie auf der chinesischen Zither (Guchin) spielte. Die Jury war skeptisch und angetan zugleich. Als 2. Teilnehmer trat Johannes Pfister auf. Er ist Unternehmensberater und sieht es als seine Aufgabe, einen Beitrag zu einer gerechteren Wirtschaft zu leisten. Die Jury konnte seinem Tun zwar viel abgewinnen, bemängelte aber auch den fehlenden philosophischen Anstrich seiner Ausführungen. Als nächster durfte sich meine Wenigkeit erneuet im philosophischen „Slammen&#8221; versuchen: „Idiotes und Otaku: von den Daheimgeblieben&#8221;[1]. Die Jury konnte sich nicht so recht damit abfinden, dass ein medienphilosophischer Vortrag auch Positives in Form von Chancen und Möglichkeiten hinsichtlich der Technik aufzeigen kann. Ich selber war insgesamt recht zufrieden - Rapper bin ich aber nun wirklich keiner,  liebe Augsburger Nachrichten[2]! Und vom Tänzeln kann schon gar keine Rede sein&#8230;</p>
<p>Nach der Pause war Dr. Hofweber selbst am Zug. Mit seinem Vortrag über das Gute bei Platon warf er zwar mehr Fragen auf, als er beantworten konnte, aber das ist ja bekanntlich der Sinn eines jeden ernsthaften Denkens. Abschließend trat, inzwischen zum 2. Mal, Bernhard Sailer auf. Der Landwirt aus Niederbayern punktete mit seiner Mischung aus bayrischem Kabarett und ernsthaften Gedanken zu Sorge, Seelsorge und Beten vor allem beim Publikum.</p>
<p>Nun war es Zeit, die Preise zu verteilen. Die Jury entschied sich recht klar für mich und ich konnte somit einen weiteren Pokal in Form eines Schierlingsbechers nach Tirol mitnehmen. Das Publikum entschied sich für Bernhard Sailer. Fazit zur Veranstaltung: wieder ein sehr gelungener Slam mit einigen interessanten Neuerungen. Persönliches Fazit: ich bin dem Charme eines Landwirtes aus Niederbayern unterlegen - es ist wohl an der Zeit, sich Sorgen zu machen :)</p>
<p>Der nächste Slam findet übrigens am 9. Februar im Rahmen der Augsburger Bertolt-Brecht-Tage wiederum im Tim statt. Ich kann nur jedem einen Besuch empfehlen, egal ob als Zuschauer oder als Teilnehmer.</p>
<blockquote><p><strong>L</strong><strong> I N K S</strong></p>
<ul>
<li>[1] Siehe hierzu: <a href="http://www.rationalpark.com/wp/2010/07/geben-nehmen-tauschen/" target="_self">Geben, Nehmen, Tauschen</a>.</li>
<li>[2] <a href="http://www.augsburger-allgemeine.de/Home/Lokales/Augsburg-Stadt/Lokalnews/Artikel,-Idioten-und-Insolvenzverwalter-_arid,2307484_regid,2_puid,2_pageid,4490.html" target="_blank">Artikel vom 30.11.2010, &#8220;Idioten und Insolvenzverwalter&#8221; in: Augsburger Allgemeine<br />
</a></li>
</ul>
</blockquote>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Ein Bild sagt mehr als tausend Worte</title>
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		<pubDate>Fri, 01 Oct 2010 09:22:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rationalpark Direktion</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Events]]></category>

		<category><![CDATA[News]]></category>

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		<description><![CDATA[Ab Donnerstag, dem 7. Oktober 2010 wird Annegret Waldner, Volkskundlerin und Rationalpark-Mitglied, einen Kurs zu volkskundlicher Bildinterpretation an der Volkshochschule Innsbruck abhalten.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.rationalpark.com/wp/wp-content/uploads/2010/10/augenblicke.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-1463" title="augenblicke" src="http://www.rationalpark.com/wp/wp-content/uploads/2010/10/augenblicke.jpg" alt="augenblicke" width="175" height="135" /></a>Ab Donnerstag, dem 7. Oktober 2010 wird Annegret Waldner, Volkskundlerin und Rationalpark-Mitglied, einen Kurs zu volkskundlicher Bildinterpretation an der Volkshochschule Innsbruck abhalten: Hier die Kurzbeschreibung: &#8220;Ausgehend von den Erkenntnissen der Kulturwissenschaft Volkskunde betrachten wir gemeinsam Bildwerke quer durch alle Zeiten und Räume. Dabei werden wir unser Augenmerk besonders auf Motive der Weltliteratur (z. B. der Heimkehrer, der Bettler, der Narr, die Verführerin) und auf die lesende Frau richten und auch Musikbeispiele hinzuziehen. Eigene Bildvorschläge sind dabei willkommen! Besondere Vorkenntnisse sind nicht erforderlich, mitzubringen ist lediglich die Freude auf die Auseinandersetzung und den Dialog mit dem Bild als einem Vermittler unterschiedlichster (auch versteckter) Einstellungen und Werthaltungen. Im Anschluss ist auch wieder ein Besuch des Tiroler Landesmuseums Ferdinandeum vorgesehen.&#8221;</p>
<ul>
<li>Titel der Veranstaltung: &#8220;Augenblicke -<strong> </strong>Ein Bild sagt mehr als tausend Worte | Volkskundliche  Bildinterpretation&#8221;</li>
<li>Veranstaltungsort: VHS-Haus; 1. Stock, Raum 9; Marktgraben 10, 6020 Innsbruck</li>
<li>Beginn der Seminarreihe: Donnerstag, 7.10.2010 14:30 bis 16:10</li>
<li>Ende der Seminarreihe: Donnerstag, 11.11.2010</li>
<li>Anzahl der Einheiten: 6mal 100 Minuten (12 Unterrichtseinheiten)</li>
<li>Kosten: € 59,- (zuzüglich € 5,- Materialkosten)</li>
<li>Zielgruppe: für alle Interessierten zugänglich</li>
<li>Hinweis: Anmeldung, Organisation und Bezahlung der Kurskosten erfolgen über Volkshochschule!</li>
</ul>
<blockquote><p><strong>L I N K</strong></p>
<ul>
<li><a href="http://www.vhs-tirol.at/" target="_blank">Volkshochschule Innsbruck</a></li>
</ul>
</blockquote>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>4. Philosophy-Slam in Augsburg</title>
		<link>http://www.rationalpark.com/wp/2010/05/4-philosophy-slam-in-augsburg/</link>
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		<pubDate>Mon, 31 May 2010 07:00:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gianluca Crepaldi</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Events]]></category>

		<category><![CDATA[News]]></category>

		<category><![CDATA[augsburg]]></category>

		<category><![CDATA[philosophie]]></category>

		<category><![CDATA[philosophy-slam]]></category>

		<category><![CDATA[vortrag]]></category>

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		<description><![CDATA[Am 9.5.2010 fand in Augsburg der 4. Philosophy Slam statt. Gianluca Crepaldi und Werner Hanselitsch waren auszogen, den Sieg für den rationalpark (und natürlich auch für sich selbst) nach Hause zu bringen. Ob dies gelungen ist und was die beiden dort erlebt haben, können Sie hier nachlesen. Nur soviel vorweg: Der erste Preis steht nun in Tirol auf einem Regal...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-1378" title="slam_2010" src="http://www.rationalpark.com/wp/wp-content/uploads/2010/05/slam_2010.jpg" alt="slam_2010" width="175" height="135" />Augsburg, 9.5.2010, 17:30. Als wir beim neuen Textilmuseum in Augsburg eintreffen, sind die Vorbereitungen für den nun schon zum vierten Mal ausgetragenen <em>Philosophy Slam</em> in vollem Gange. Herzlich werden wir von den Veranstaltern und Organisatoren Gerhard Hofweber, Izabela Zerebjatjew und Severin Lux in Empfang genommen und mit letzten Instruktionen für den Ablauf der Veranstaltung versorgt.</p>
<p>Wir staunen über die ansprechende Architektur der hohen Haupthalle mit moderner Glasfront, in deren Mitte wir in Kürze auf der Bühne stehen werden, um mit unseren Vorträgen für Begeisterung zu werben. Zuerst wird aber vornehm gespeist, und zwar beim Thailänder, der sich gleich im Eingangsbereich des Museums befindet. Anschließend gehen Werner Hanselitsch und ich unsere Beiträge ein letztes Mal durch; übermäßig nervös sind wir aber nicht, was wohl auch dem positiven Rückhalt durch unsere Begleiterinnen Victoria Vill und Simone Wörer geschuldet sein dürfte.</p>
<div class="captionleft"><img src="http://www.rationalpark.com/wp/wp-content/uploads/2010/05/slam_2010_jury.jpg" alt="Die Jury ist in bester Laune." title="Die Jury ist in bester Laune." width="280" height="200" />
<p>Die Jury ist in bester Laune.</p>
</div>
<p>Gegen 19:15 spielt sich das Jazz-Trio langsam warm und die Veranstaltung beginnt. Initiator Gerhard Hofweber begrüßt die Gäste, dankt den Sponsoren und betont das &#8220;Ringen um Wahrheit&#8221; ohne den Blick auf einen unmittelbaren Nutzen als zentrales Anliegen der Philosophie, die im Rahmen des Slams anschaulich werden soll, und zwar weil man engagierten Personen beim Denken zusehen könne. Moderatorin Izabela Zerebjatjew stellt dann die Fachjury vor, in der neben dem Philosophen Hofweber, die Theologin Birte Platow und der Philosophieprofessor und Weinhändler Helmut Pape Platz nehmen. Die Regeln werden noch einmal erklärt: Jeder Teilnehmer hat 10 Minuten für seinen Vortrag. Nach Ablaufen dieser Zeit ertönt ein akustisches Signal der Band. Damit werden 2 weitere Minuten Gnadenfrist eingeleitet; wenn auch die verstrichen sind, wird der Vortragende endgültig von der Musik übertönt.</p>
<p>Der erste &#8220;Slammer&#8221;, Museumsdirektor Karl Murr, punktet beim Publikum - trotz sichtlicher Nervosität - mit bayrischem Humor verpackt in einem philosophischen Mini-Kabarett-Programm á la &#8220;Quatsch-Comdey-Club&#8221;, in welchem er sich den alltäglichen Paradoxien des Phänomens &#8220;Zeit&#8221; widmet. Als zweiter betritt Werner Hanselitsch die Bühne und meistert souverän seinen Vortrag. Aus seinem kürzlich erschienen Buch &#8220;Seele, Tod und Jenseits&#8221; wird ein &#8220;Best Of&#8221; dargeboten: Die Problematik einer Todesdefinition,  kulturhistorisch unterschiedliche Umgangsformen mit dem Tod zwischen biologischer Reduktion und sozialer Integration, und zum Ende philosophisch-anthropologische Grundfragen, die sich mit dem Bewusstsein des Todes im Spannungsfeld von Endlichkeit und Freiheit auftun. Für diesen kompakten Streifzug wird Rationalpark Mitbegründer Hanselitsch mit sehr positivem Feedback belohnt. Dritter im Bunde ist Student Florian Hieber mit einer Biergartenparabel zum Thema Liebe, die trotz einiger lauer Gags, weder bei der Jury noch beim Publikum allzu großen Anklang findet.</p>
<div class="captionright"><img src="http://www.rationalpark.com/wp/wp-content/uploads/2010/05/slam_2010_werner_hanselitsc.jpg" alt="Ein "Best Of" über den Tod..." title="Ein "Best Of" über den Tod..." width="280" height="200" />
<p>Ein &#8220;Best Of&#8221; über den Tod&#8230;</p>
</div>
<p>Angesichts des Regenschauers, der während dieser Performance ausgebrochen ist, fragt sich Gerhard Hofweber in seinem Statement, ob vielleicht auch die Gedanken des Slammers hinweg gespült worden sein könnten. Als vierter plädiert der Landwirt und einzige Nicht-Akademiker der Runde, Bernhard Sailer, für die Liebe im Unterschied zum Trieb, indem er inspiriert von paulinischen Briefen und gespickt mit lyrischen Exkursen, feststellt, dass nur erstere es sei, die uns zum Guten führe. Für seinen persönlichen und authentischen Vortrag erntet er Anerkennung vom Publikum, sowie von der Jury; wenngleich Theologin Platow neben ausführlichem Lob auch kritisch einwendet, dass Sailer in seinen Ausführungen vielleicht zu schnell zum Himmel empor steigen wollte, ohne sich erst mit irdischen Fragen und Problemen der Liebe auseinanderzusetzen. Der letzte Slammer des Abends sollte ich sein, mit einem Vortrag zum Thema &#8220;Postsexualität und neues Menschenbild&#8221;, in welchem ich versuche mit möglichst zynisch zugespitzter Wortwahl das Verschwinden von Sexualität und Geschlecht im Zeitalter neuer feministischer Ideologien und moderner Biotechnologie zu erläutern. Auf der Bühne fühle ich mich recht sicher und es gelingt mir, die kritischen und ironischen Stellen meines Vortrags so zu betonen, dass sie entsprechend beim Publikum ankommen, und auch gelacht wird, wo gelacht werden sollte. Ich bekomme viel Applaus sowie eine sehr zustimmende und positive Beurteilung durch die Jury.</p>
<div class="captionleft"><img src="http://www.rationalpark.com/wp/wp-content/uploads/2010/05/slam_2010_gianluca_crepaldi.jpg" alt="Der Gewinner des Abends!" title="Der Gewinner des Abends!" width="280" height="200" class="alignleft size-full wp-image-1388" />
<p>Der Gewinner des Abends!</p>
</div>
<p>Der Slam neigt sich dem Ende zu und die drei Juroren beraten über ihre Favoriten. Gerhard Hofweber stimmt für Werner Hanselitschs Vortrag, der ihm sehr gut gefallen hat. Zudem erwähnt er schmunzelnd Hanselitschs &#8220;Drohung&#8221; vom letzten Slam, derzufolge der Innsbrucker sooft teilnehmen wolle, bis er gewinnt. Birte Platow und Helmut Pape stimmen für mich und damit gewinne ich den Preis der Fachjury. Als ich auch noch den durch Dezibel-Messung beim Applaudieren festgestellten Publikumspreis erhalte, freue mich wahnsinnig. Das schönste Kompliment des Abends macht mir eine Dame aus dem Publikum, die mir nach der Veranstaltung zuflüstert, dass mein Vortrag so gut gewesen wäre, &#8220;weil das Leben genau so ist!&#8221;. Da die erfolgreiche Klärung der Wirklichkeit zu den obersten Zielen des Philosophen zählt, fühle ich mich entsprechend geschmeichelt.</p>
<p>Wir lassen den Abend bei mehreren Gläsern Wein, Bier und Apfelschorle ausklingen, diskutieren noch eifrig über alles Mögliche und lauschen schließlich den Überlegungen des Aristotelikers Hofweber, wie man den <em>Philosophy Slam</em> am besten zu einem eigenen &#8220;Genos&#8221; machen könnte - bis das Taxi kommt und uns zum Hotel zurückbringt. Ich bin Werner sehr dankbar, dass er mich zu einer Teilnahme angespornt hat, denn:</p>
<p>Es hat sich gelohnt!</p>
<blockquote><p><strong>L I N K S</strong></p>
<ul>
<li><a href='http://www.rationalpark.com/wp/wp-content/uploads/2010/05/vortrag-philosophy-slam-crepaldi.pdf'>Vortrag Gianluca Crepaldi [pdf]<br /><em>Vom Verschwinden des Aktes - Postsexualität und &#8220;neues Menschenbild&#8221;</em> </a></li>
<li><a href='http://www.rationalpark.com/wp/wp-content/uploads/2010/05/tod_vortrag_hanselitsch.pdf'>Vortrag Werner Hanselitsch [pdf]<br /> <em>Philosophische Überlegungen zum Tod und den Bedingungen der Möglichkeit einer postmortalen Existenz</em> </a></li>
<li><a href="http://www.philosophy-slam.com/" target="_blank">Philosophy-Slam Homepage</a></li>
<li><a href="http://www.dr-hofweber-institut.de/" target="_blank">Dr. Hofweber Institut</a></li>
</ul>
</blockquote>
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		<title>Konferenz Südostasienwissenschaften</title>
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		<pubDate>Tue, 11 May 2010 07:52:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rationalpark Direktion</dc:creator>
		
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		<description><![CDATA[Am 28. und 29. Mai 2010 veranstaltet SEAS - Society for South-East Asian Studies - zum bereits fünften Mal in Wien eine Konferenz zur Region Südostasien. Das Thema in diesem Jahr ist "Human Security".]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-1358" title="seas2010" src="http://www.rationalpark.com/wp/wp-content/uploads/2010/05/seas2010.jpg" alt="seas2010" width="175" height="135" />Am 28. und 29. Mai 2010 veranstaltet SEAS - Society for South-East Asian Studies -  zum bereits fünften Mal in Wien eine Konferenz zur Region Südostasien. Das Thema in diesem Jahr ist &#8220;Human Security&#8221;, wobei an den zwei Veranstaltungstagen acht Panels vorgesehen sind, bei denen unterschiedlichste Schwerpunkte gesetzt werden. So werden ausgewählte Fallstudien ebenso behandelt wie grundlegende Problemfelder (z.B. die Messbarkeit von &#8220;Sicherheit&#8221;, die Auswirkungen von Naturkatastrophen, die Rolle von NGOs, u.v.m.). Thomas Gimesi freut sich, das Panel zum Thema &#8220;Migration&#8221; moderieren zu dürfen und hofft auf zahlreiches Erscheinen aller rationalpark-SympathisantInnen. Die Konferenz sei allen wärmstens empfohlen, die sich für die ansonsten hierzulande so wenig beachtete Region interessieren.</p>
<ul>
<li>Veranstaltungsort: Österr. Museum für Volkskunde, Laudongasse 15-19, A-1080 Wien, 1. Stock</li>
<li>Datum: 28. und 29.05.2010</li>
<li>Beginn: 09:00 (Keynote durch Prof. Donald K. Emmerson, Stanford University, USA)</li>
<li>Eintritt frei, Anmeldung unter <a href="mailto:publics@seas.at" target="_blank">publics@seas.at</a> erbeten</li>
</ul>
<blockquote><p><strong>L I N K S</strong></p>
<ul>
<li><a href="http://www.seas.at/?page_id=1330" target="_blank">Nähere  Informationen zur Tagung</a></li>
<li><a href="http://www.seas.at/wp-content/uploads/2009/12/SEAS-Conference-2010-Human-Security-Program1.pdf" target="_blank">Programmfolder [pdf]</a></li>
<li><a href="http://www.seas.at/" target="_blank">SEAS - Gesellschaft  für Südostasienwissenschaften</a></li>
</ul>
</blockquote>
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		<title>Tage der Kultur- und Sozialanthropologie 2010</title>
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		<pubDate>Wed, 31 Mar 2010 10:11:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rationalpark Direktion</dc:creator>
		
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		<description><![CDATA[Bereits zum 6. Mal werden an der Universität Wien vom 22. bis 23. April die Tage der Kultur- und Sozialanthropologie stattfinden. Das Interesse an der Veranstaltung stieg in den letzten Jahren stetig, sodass nunmehr 16 Workshops abgehalten werden, die unterschiedlichste Themenbereiche der Anthropologie abdecken oder regionale Schwerpunkte setzen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-1233" title="tageksa" src="http://www.rationalpark.com/wp/wp-content/uploads/2010/02/tageksa.jpg" alt="tageksa" width="175" height="135" />Bereits zum 6. Mal werden an der Universität Wien vom 22. bis 23. April die Tage der Kultur- und Sozialanthropologie stattfinden. Das Interesse an der Veranstaltung stieg in den letzten Jahren stetig, sodass nunmehr 16 Workshops abgehalten werden, die unterschiedlichste Themenbereiche der Anthropologie abdecken oder regionale Schwerpunkte setzen. Vom rationalpark mit dabei sein werden Marion Kraml und Thomas Gimesi, die ihre jüngsten Forschungsarbeiten in den Workshops &#8220;Doing Research in the &#8216;Glocal Field&#8217; - Zur Verortung ethnologischer Forschung&#8221; sowie &#8220;&#8216;Der wilde Südosten&#8217; - Südostasiatische Peripherien im 21. Jahrhundert&#8221; präsentieren werden.</p>
<p>Marion Kraml<br />
<strong>Militärische Anthropologie</strong><br />
AnthropologInnen in Camouflage</p>
<p>Die Verbindung der Anthropologie mit militärischen Strategien und Einsätzen ist in etwa so alt wie das Fach selbst. Immer wieder in der Geschichte arbeiteten AnthropologInnen im Rahmen von und für imperialistische Bestrebungen. Heute mehr denn je erweist sich genau diese Zusammenarbeit als sehr prekär und umstritten. Besonders im amerikanischen Raum werden im Rahmen des sog. Human Terrain Systems sowohl AnthropologInnen als auch andere GesellschaftswissenschaftlerInnen rekrutiert, um für die militärischen Aktionen zu arbeiten. Die Darstellung ihrer Tätigkeit ist ebenso vielfältig wie die Meinungen darüber. Als BeraterInnen im Feld, als auch vor den jeweiligen Einsätzen stellt das Wissen, das sie besitzen und zur Verfügung stellen, eine „Waffe&#8221; dar, die sowohl für den (proklamierten) Schutz der jeweiligen Bevölkerung, als auch gegen diese verwendet werden kann. Ersichtlich wird dieser Vorgang an den Einsätzen der AnthropologInnen im Irakkrieg der US-Amerikaner. Für die AnthropologInnen stellt dies nicht nur eine besondere Gefährdung ihrer Selbst dar, sondern auch die Reputation des gesamten Faches ist gefährdet. Vertrauen als grundlegende Voraussetzung und Basis in der Feldforschung ist schwierig aufzubauen, der Verdacht eines bloßen (Aus)Spionierens wächst und läßt uns so als bloße (bessere) Spione erscheinen. Dieses und weitere Aspekte gilt es zu beachten. Die American Anthropological Association verweist in diesem Zusammenhang auf ihren „code of ethics&#8221;. Dieses paper gibt jedoch auch nur einen sehr weit gefassten Rahmen vor. Deshalb gilt es, diese Debatte aufrecht zu erhalten, um etwaige schädliche Auswirkungen des Arbeitens von AnthropologInnen für militärische Ziele zu vermeiden/vermindern.</p>
<p>Thomas Gimesi<br />
<strong>Ökonomischer Wohlstand und soziale Gerechtigkeit</strong><br />
Zur Lage ethnischer Minderheiten im Wirtschaftswunder Vietnam</p>
<p>Die in den 1980er Jahren initiierte Reformpolitik (doi moi) war erfolgreich und hat Vietnam bislang ein hohes wirtschaftliches Wachstum beschert. Die Tourismusbranche boomt und die Mitgliedschaft bei internationalen Organisationen hat ebenfalls dafür gesorgt, ausländische Investoren in das Land zu locken. Der Erfolg brachte jedoch auch Schattenseiten mit sich: Das Vermögen ist ungleich auf die 54 offiziell anerkannten ethnischen Gruppen Vietnams verteilt. Obwohl in den letzten Jahren die Zahl der in Armut lebenden Menschen insgesamt drastisch gesunken ist, zeigt sich bei den ethnischen Minderheiten, die überwiegend in den Bergregionen im Landesinneren beheimatet sind, nur eine geringe Besserung ihrer Lebenssituation. Trotz umfangreicher Initiativen des vietnamesischen Staates zeigen aktuelle Studien, dass es bislang nur unzureichend gelungen ist, die von den industriellen Kernzonen entfernten Gebiete am wirtschaftlichen Wachstum teilhaben zu lassen. Selbst jene Vorstöße, wie etwa der Kaffeeanbau in den Central Highlands oder der florierende Tourismus an der Grenze zu Südchina, zeigen, dass die Widersprüche zwischen Sozial-, Wirtschafts- und Sicherheitspolitik oftmals auf dem Rücken der Minderheiten ausgetragen werden. In dem Vortrag soll auf die aktuelle Situation der ethnischen Minderheiten Vietnams anhand der zwei zuvor genannten Beispiele gesondert eingegangen werden.</p>
<blockquote><p><strong>L I N K S</strong></p>
<ul>
<li><a href="http://www.univie.ac.at/ksa/" target="_blank">Institut für  Kultur- und Sozialanthropologie, Universität Wien</a></li>
<li><a href="http://www.oeaw.ac.at/" target="_blank">Österreichische Akademie der Wissenschaften</a></li>
<li><a href="http://www.ethno-museum.ac.at/" target="_blank">Museum für  Völkerkunde</a></li>
</ul>
</blockquote>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Franz Boas</title>
		<link>http://www.rationalpark.com/wp/2009/12/franz-boas-kultur-sprache-rasse/</link>
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		<pubDate>Wed, 16 Dec 2009 12:01:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas Gimesi</dc:creator>
		
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		<description><![CDATA[Am Donnerstag, dem 10. Dezember, luden die Botschaft der Vereinigten Staaten von Amerika und der LIT-Verlag zu einer Buchpräsentation in das Amerikahaus in Wien. Vorgestellt wurde nicht irgendein Buch, sondern der von den rationalpark-Mitgliedern Dr. Friedrich Pöhl und Dr. Bernhard Tilg herausgegebene Sammelband zu Franz Boas, dem Begründer der <em>Cultural Anthropology</em> in den USA.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-1019" title="boas" src="http://www.rationalpark.com/wp/wp-content/uploads/2009/12/boas.jpg" alt="boas" width="175" height="135" />Am Donnerstag, dem 10. Dezember, luden die Botschaft der Vereinigten Staaten von Amerika und der LIT-Verlag zu einer Buchpräsentation in das Amerikahaus in Wien. Vorgestellt wurde nicht irgendein Buch, sondern der von den rationalpark-Mitgliedern Dr. Friedrich Pöhl und Dr. Bernhard Tilg herausgegebene Sammelband zu Franz Boas, dem Begründer der <em>Cultural Anthropology</em> in den USA.</p>
<p>Meg White, stellvertretende Botschaftsrätin für öffentliche Angelegenheiten, eröffnete die Veranstaltung mit einer Ansprache, und Richard Kisling, Lektor des LIT-Verlages in Wien, übernahm die Moderation der Kurzreferate und der anschließenden Diskussion. Nachdem die Herausgeber die Entstehungsgeschichte des Buches geschildert hatten, sprachen Prof. Dr. Ingo Schneider (Institut für Geschichte und Ethnologie, Univ. Innsbruck) und Prof. Dr. Roland Girtler (Institut für Soziologie, Univ. Wien) über das Leben und die Rolle Franz Boas&#8217; in der Ethnologie.
<div class="captionright"><img src="http://www.rationalpark.com/wp/wp-content/uploads/2009/12/boas_pres1.jpg" alt="boas_pres1" width="280" height="200">
<p>R. Kisling, Prof. Girtler, Prof. Schneider</p>
</div>
<p>Im Namen des rationalparks möchten wir uns herzlich bei der Botschaft der Vereinigten Staaten von Amerika und dem LIT-Verlag dafür bedanken, dass sie es ermöglicht haben, diese Publikation einem interessierten Publikum näherzubringen.</p>
<p>Hier die Details zum Buch:</p>
<p><strong>FRANZ BOAS - KULTUR, SPRACHE, RASSE</strong><br />
Wege einer antirassistischen Anthropologie<br />
F. Pöhl, B. Tilg (Hg.)<br />
LIT Verlag, 2009<br />
Broschiert, 152 Seiten, ISBN 978-3-643-50003-8, EUR 19,90 (unverbindl. Preisempfehlung)</p>
<p>&#8220;Franz Boas (1858 -1942), eine der bedeutendsten Persönlichkeiten der &#8220;Wissenschaft vom Menschen&#8221; im frühen 20. Jahrhundert, begründete die Cultural Anthropology in Amerika und etablierte mithin die Anthropologie in den USA als eine akademische Disziplin. Geboren und aufgewachsen in einer jüdischen Kaufmannsfamilie in Minden, Westfalen, studierte Boas in Heidelberg, Kiel und Bonn Physik, Mathematik und Geographie. 1883/84 begab er sich auf eine geographische Arktisexpedition nach Baffin-Land, welche sein genuines Interesse an Ethnologie und Anthropologie erneut entfachte. Boas emigrierte schließlich in die USA und bekleidete von 1899 bis zu seiner Emeritierung im Jahre 1936 als ordentlicher Professor einen Lehrstuhl für Anthropologie an der Columbia Universität von New York.
<div class="captionleft"><img src="http://www.rationalpark.com/wp/wp-content/uploads/2009/12/boas_pres2.jpg">
<p>Prof. Girtler referiert zum Leben F. Boas&#8217;</p>
</div>
<p>Die liberal-demokratischen und pazifistischen Ideale seines Elternhauses werden Boas sein Leben lang begleiten und ihn dazu veranlassen, gegen jegliche damalige Rassendiskriminierung wissenschaftlich aufzubegehren. Auch als gesellschaftlich und politisch engagierter Wissenschafter führte er einen oftmals einsamen Kampf für die Rechte der Indianer, der Afroamerikaner und nicht zuletzt für die Rechte der europäischen Immigranten. Beeinflusst von den Ideen Humboldts und der Aufklärung im Allgemeinen, entwickelte Boas seine wissenschaftlichen und philosophischen Perspektiven und Methoden. Als einer der ersten sprach Boas von Kultur(en) im Plural und verabschiedete sich somit von einem essentialistischen Kulturkonzept.</p>
<p>Vor allem aber antizipierte Boas die Affinität von (wissenschaftlichem) Rassismus und Evolutionismus, weshalb er die Vorstellung einer universalistischen und linearen kulturellen Evolution zurückwies; insbesondere, wenn das evolutionäre Fortschrittsparadigma auf der allgemeinen und wissenschaftlich nicht fassbaren Idee der Rasse basierte und damit Individualität verneinte. Noch im hohen Alter verwehrte sich Boas gegen den wissenschaftlichen Rassismus und den damit einhergehenden Rassenwahn der Nationalsozialisten in Deutschland und schämte sich dafür, ein &#8220;Deutscher&#8221; zu sein.&#8221;</p>
<blockquote><p><strong>L I N K S</strong></p>
<ul>
<li><a href="http://www.usembassy.at/de/index.html" target="_blank">Botschaft der Vereinigten Staaten von Amerika</a></li>
<li><a href="http://www.lit-verlag.at" target="_blank">LIT-Verlag</a></li>
</ul>
</blockquote>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Buchpräsentation - &#8220;Grenzgänge&#8221;</title>
		<link>http://www.rationalpark.com/wp/2009/12/buchpraesentation-grenzgaenge/</link>
		<comments>http://www.rationalpark.com/wp/2009/12/buchpraesentation-grenzgaenge/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 11 Dec 2009 17:59:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rationalpark Direktion</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Events]]></category>

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		<category><![CDATA[buchpräsentation]]></category>

		<category><![CDATA[europaregion]]></category>

		<category><![CDATA[europäische ethnologie]]></category>

		<category><![CDATA[innsbruck]]></category>

		<category><![CDATA[tirol]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Direktion des rationalparks freut sich, Ihnen im Namen des Instituts für Geschichtswissenschaften und Ethnologie eine Buchpräsentation anzukündigen. Vorgestellt wird das Buch 'Grenzgänge. Orte des Durch- und Übergangs in der "Europaregion Tirol"'.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-994" title="grenzgaenge" src="http://www.rationalpark.com/wp/wp-content/uploads/2009/12/grenzgaenge.jpg" alt="grenzgaenge" width="200" height="280" />Die Direktion des rationalparks freut sich, Ihnen im Namen des Instituts für Geschichtswissenschaften und Ethnologie eine Buchpräsentation anzukündigen. Vorgestellt wird das Buch &#8216;Grenzgänge. Orte des Durch- und Übergangs in der &#8220;Europaregion Tirol&#8221;&#8216;. Die Veranstaltung findet am</p>
<p>Montag, dem <strong>14. Dezember</strong> um <strong>17:30</strong> im <strong>Taxispalais</strong> (Maria-Theresien-Str. 45, 6020 Innsbruck) statt.</p>
<p>Über das Buch:</p>
<p>&#8220;Das Lesebuch “Grenzgänge. Orte des Durch‐ und Übergangs in der ‚Europaregion Tirol’” enthält ethnographische und kulturgeschichtliche Skizzen zu sechs Grenzorten in Tirol und Südtirol: Drei davon, der Brenner‐ und Reschenpass sowie der Übergang Arnbach/Winnebach, befinden sich an der Staatsgrenze von Österreich und Italien. In zwei Fällen, der Felbertauernstraße und Proveis, spielen Tunnelbauten, die Staats‐ oder Landesgrenzen umgehen sollen, die zentrale Rolle. Vervollständigt wird die Auswahl durch ein Kapitel über Salurn, die südlichste Gemeinde Südtirols, die in ihrer Bedeutung als symbolische, insbesondere sprachbezogene, Grenze betrachtet wird. Das Buch ist das Ergebnis eines Forschungsprojekts im Rahmen des Tiroler Gedenkjahres „Geschichte trifft Zukunft 1809‐2009“, das von StudentInnen des Fachbereichs Europäische Ethnologie (Volkskunde) der Universität Innsbruck durchgeführt wurde.&#8221;</p>
<p>Wir freuen uns auf Ihr zahlreiches Erscheinen!</p>
<blockquote><p><strong>L I N K S</strong></p>
<ul>
<li><a href="http://www.uibk.ac.at/geschichte-ethnologie/" target="_blank">Institut für Geschichtswissenschaften und Ethnologie, Univ. Innsbruck</a></li>
<li><a href="http://maps.google.at/maps?f=q&amp;source=s_q&amp;hl=de&amp;geocode=&amp;q=taxispalais+innsbruck&amp;sll=47.635784,13.590088&amp;sspn=4.975156,14.128418&amp;ie=UTF8&amp;hq=taxispalais&amp;hnear=Innsbruck&amp;ll=47.268572,11.397457&amp;spn=0.009785,0.043945&amp;z=15&amp;iwloc=A&amp;cid=11523397151483879731" target="_blank">Veranstaltungsort (Google Maps)</a></li>
</ul>
</blockquote>
]]></content:encoded>
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