In der Sillschlucht, in Innsbrucks heimlichem Stadtpark, der sich hinter dem geschichtsträchtigsten Hügel Tirols versteckt, geschieht so allerhand nebeneinander: Pärchen treiben’s hinter Büschen, Sandler versuchen sich als Grundbesitzer, Kinderleichen werden verscharrt, Bierdosen weggeschwemmt, Außerirdische in Ritterrüstungen schwingen ihre Schwerter, Bäume werden mit Schweizer Armeemessern gerodet und verbrannt, um Fleisch zu grillen; spätestens das Klappern von Spraydosen verrät: Das grüne Idyll trügt.