Eigentlich sollten es ja 6 Beiträge beim 5. Philosophy Slam in Augsburg am 28.11.2010 sein. Frau Dr. Birte Platow, die bis jetzt in der Jury saß, wollte (hochschwanger) einen Beitrag zum Beginn des Lebens halten. Nun, die Geburt verhinderte das. So blieben 5 Slammer, die sich um 19.00 im staatlichen Textil- und Industriemuseum in Augsburg (TIM) mit ihren Vorträgen dem Urteil von Publikum und Jury stellten.
Aus mehreren aktuellen Anlässen ist es wieder ein Mal nötig, die Frage nach dem Sein der Tiere aus philosophischer Sicht zu stellen. Die Betonung liegt hier freilich auf dem Fragen, weil einerseits ein ernsthaftes Denken nie zu einer endgültigen Antwort kommen kann und andererseits das Fragen bekanntlich die „Frömmigkeit des Denkens“ begründet.
22.11.2009, 18.00 Uhr, Ratskeller in Augsburg. Ich hatte Hunger. Nur gut, dass die Veranstalter des inzwischen 3. Philosophy-Slams in Augsburg eine Austragungsort gewählt hatten, wo man auch sehr gut Essen konnte. Das haben Victoria Fill und meine Wenigkeit dann auch getan – gut gegessen. Außerdem war da ja noch ein wenig Zeit, denn der Event sollte erst um 19.00 beginnen. Während wir uns also kulinarisch einstimmten, konnten wir die Aufbauarbeiten der Techniker und der Band begutachten. Die Spannung stieg…
Gehen wir von Sloterdijk aus. Seinen Schaumdeutungen zu Folge wird jeder Haushalt des rhizomartigen Blasengebildes von neun verschiedenen Geistern heimgesucht. Ersparen wir uns die gesamte weitere Topologie[1]. Für den Augenblick ist nur die Hand wichtig, die Welten, die sie erschließt und die Grenzen, die sie setzt. Sloterdijk macht sich hier besonders Heideggers “Zeuganalysen” aus “Sein [...]
Wie wahrscheinlich viele wissen, hat Platon (richtiger Name Aristokles; Platon = der Breite war sein Spitzname) ein kohärentes System von Staatsverfassungen erfunden, welches seine Vorstellung der Relation zwischen Leib und Seele bzw. der Beziehung der einzelnen Seelenteile zueinander widerspiegelt. Kelsen hat uns dann ca. 2500 Jahre später gesagt, wie viel Zynismus hinter dieser Theorie des breiten [...]
Hüllt man seine Phantasie vom Universum in eine unendliche Zeit- und in eine endliche Raumvorstellung, so es ist es nur natürlich, dass die Frage nach der Kritik ewig wiederkehrt (und natürlich alles andere).
Einleitung
Bereits mit den Brieftauben wurden Informationen wichtiger als Geld.[1]
Ich möchte hier also wieder einmal die Frage nach der Kritik aufwerfen – nach jener [...]
Nicht nur Restaurants, sondern auch Wissenschaftler brauchen ihre Ruhetage. Und was tut der fast ausgewachsene welche um abzuschalten? Er schaltet ein – und zwar den Fernseher. Er bedient sich quasi der bestmöglichen Verblödungs-Kulturtechnik (mit Platon könnten wir auch von einer Tyrannei des Objekts sprechen, wenn man die entsprechenden Stellen der Politeia zu eigenen Gunsten auslegt), [...]